Präsentation ihres Jubiläumsbuches „Blüten mit Stil“

Anke Wolff las aus ihrem neuesten Werk

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Anke Wolff las Passagen aus ihrem neuen Buch „Blüten mit Stil“ und außerdem aus ihren früheren Werken

FEHMARN -ga- Interessante Literatur und wohlklingende Töne bestimmten den Freitagabend im Senator-Thomsen-Haus. Schon 30 Jahre hat sich Anke Wolff der Kolumne verschrieben. Mit ihrem jetzt neu erschienenen 192 Seiten umfassenden Werk „Blüten mit Stil“ macht sie sich und ihren Lesern ein besonderes Geschenk anlässlich ihres 30-jährigen Kolumne-Jubiläums.

Bei ihrer Buchpräsentation las sie aus ihrem jetzt 36. Buch ausgesuchte Passagen. Musikalisch umrahmte Pianistin Silke Müller aus Burg den anspruchvollen literarischen Abend am Piano. Anke Wolffs Buch „Blüten mit Stil“ ist vor Kurzem im „ihleo verlag“ erschienen. Verleger Oliver Ihle hatte eigentlich der Lesung als Festredner beiwohnen wollen, hatte aber aus reisetechnischen Gründen kurzfristig absagen müssen. Er hatte den Gastgebern jedoch einige Zeilen zukommen lassen, die die Moderatorin des Abends, Gisa Zeiß, dem Publikum nicht vorenthielt. Demnach kenne Verleger Oliver Ihle Anke Wolff schon seit vielen Jahren. Ihm sei gleich der „wohlwollend spöttische Ton“ der Autorin aufgefallen, was aus seiner Sicht eigentlich ungewöhnlich bei Textprofis sei. „Auch gegenüber den Menschen, die eigentlich ‚ärgerliche Seiten’ zeigen, zeigt Anke Wolff Wohlwollen, ein Zeichen für ein großes Herz“, so Oliver Ihle. Eingehend auf die Welt der Kolumnen von Anke Wolff schreibt Oliver Ihle, dass sie als „Melusine“ im Fehmarnschen Tageblatt dem schmunzelnden Publikum über Jahrzehnte zum Teil den Spiegel vorhalte, denn sie präsentiere mit ihren feinen Beobachtungen des Alltages vieles, worüber der Leser lache, denn er finde sich hier selbst wieder und fühle sich ertappt. Oliver Ihle schloss seine Zeilen mit den Worten, dass das Publikum am Abend der Lesung sicherlich die Chance bekomme, seine Begeisterung über die Geschichten von Anke Wolff zu teilen. Aus ihrem Buch wählte Anke Wolff mehrere Passagen aus, die sie dem Publikum vortrug. Da ging es unter anderem um Unterhaltungen von Patienten im Wartezimmer einer Arztpraxis, um alte Damen, die bei einer Flusskreuzfahrt auf der Donau einen jungen Mann anschmachten und vieles, vieles mehr. Anke Wolff fing an zu schreiben, als ihre eigenen Kinder noch klein waren. 1984 startete sie mit der Wochenendkolumne durch. Sie schreibt mit ihrem Pseudonym „Melusine“ allwöchentlich in der Wochenendausgabe des Fehmarnschen Tageblattes und steht bei ihren Lesern seit Jahrzehnten in der Pflicht. „Mein schönster Lohn sind die Leser“, sagt Anke Wolff über sich selbst, die, nach ihrer Tätigkeit bei der Stadtverwaltung in Burg, den Sprung in den Journalismus gewagt und geschafft hat und sich im „Reich der Druckerschwärze“ wohl fühlt.

Ihr Buch „Blüten mit Stil“ beinhaltet eine Auswahl ihrer schönsten Beiträge aus all den Jahren ihrer Kolumne. Im zweiten Teil des Abends las sie Passagen aus mehreren früheren Werken und schloss mit einem adventlichen Text, passend zur jetzigen Vorweihnachtszeit.

Sie zeigte sich besonders darüber erfreut, dass zu ihrer Lesung anlässlich der Buchpräsentation auch mehrere ihrer ehemaligen Mitschüler gekommen waren, die zum Teil einen längeren Anreiseweg gerne in Kauf genommen hatten.

Literatur, dazu Werke von Beethoven und Schubert

Anke Wolff hatte die Fehmaranerin und Pianistin Silke Müller eingeladen, den Abend im Senator-Thomsen-Haus musikalisch zu umrahmen. Silke Müller präsentierte am Piano Stücke von Ludwig van Beethoven und Franz Schubert.

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