Die Espressomaschine des neuen Fiat 500L findet in der Mittelkonsole deihren Platz. Wenn also morgens mal wieder keine Zeit für eine Tasse Kaffee bleibt: Wasser oben einfüllen, Pad einlegen, Knöpfchen drücken und den Selbstgebrühten mit 90 Grad genießen.
Auch ohne dieses zugegeben witzige Zubehör ist der Fiat 500L, der jetzt in Turin der internationalen Presse zu ersten Probefahrten überlassen wurde, ein spannendes Auto. Der Microvan, der auf der Plattform des Punto entwickelt wurde und nur elf Zentimeter länger ist, hat dank seiner Flexibilität das Zeug zum Bestseller: Er lockt mit Platz, Transparenz, Sparsamkeit und leichtem Handling, verpackt in einem ansprechenden Äußeren, das auf den ersten Blick sofort an den Mini Countryman erinnert.
Fiat 500L - der größte 500er aller Zeiten
Drei Triebwerke stehen zum Marktstart (in Deutschland Ende Oktober) zur Verfügung. Angeboten werden ein 0,9 TwinAir mit 105 PS, ein 1,4 16V mit 95 PS und ein Turbodiesel 1.3 16V Multijet II mit 85 PS. Wir entscheiden uns für den TwinAir, auf den die Italiener wegen seiner Umweltverträglichkeit (C0-Wert von 112 g/km) sehr stolz sind. Er tuckert noch immer wie eine Nähmaschine, doch wenn man sich daran gewöhnt hat, genießt man die Spritzigkeit des Antriebs.
Die Preise für den 500L stehen bislang noch nicht fest. In Italien startet er mit 15.500 Euro.
Fazit
Der 500L ist nicht nur Blickfang, sondern gefällt vor allem durch seine intelligenten Lösungen für Alltagssituationen jeder Art. Fehlt eigentlich nur noch ein Pizzaofen…
K. Basaran















© FiatFiat 500L verspricht viel Platz
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