Tatsächlich will VW mit diesem Auto ja hoch hinaus und auf dem Kleinstwagen-Markt richtig Gas geben. Was er tatsächlich kann, der Up? Und wie er so ist im Alltag? Der Test:
Fahren in der Stadt
Der Motor (wir fahren die größere Variante) gibt zwei Möglichkeiten vor: zügig oder sparsam, dazwischen gibt es nix. Entweder richtig hochtourig, wenn man ordentliche Beschleunigung haben will – oder ganz, ganz sanft, wenn’s um Umwelt und Geldbeutel geht. Die Schaltanzeige neben dem Tacho empfiehlt immer den grad passendsten Spar-Gang (teilweise fünfter Gang bei Tempo 50, erstaunlich!).
Landstraße und Autobahn
Gut, das ist jetzt nicht direkt die Kernkompetenz des Up. Er ist halt kein Kurvenräuber und kein Luxusgleiter, sondern ein Stadtflitzer. Zum Beispiel die Sitze mit den eingebauten Kopfstützen… Die spüren wir auch nach dem Aussteigen noch deutlich im Genick – für die Langstrecke ist das nicht die ideale Lösung.
Einkaufswagen
Perfekt. Der normale Familien-Einkauf passt bequem in den Kofferraum und/oder auf die Rückbank. Auch größere Teile sind kein Problem, die Rückbank lässt sich ja geteilt umklappen. Sonst, also bei aufrechter hinterer Sitzbank, haben vier Leute ordentlich Platz.
Einer für alle: Der neue VW Up
Qualität
Über jeden Zweifel erhaben. Da hat nix gewackelt, nix gescheppert und alles funktioniert.
Fazit
Ein gutes Angebot in der Kategorie „Viel Auto für wenig Geld“. Rund 10.000 Euro ausgeben, dafür solide in der Stadt unterwegs. Und, wie gesagt: Immer kurz vor dem Aussteigen haben sie garantiert Spaß – wenn Sie den anderen beim Einparken zuschauen…
Uli Heichele
















