Ab 22. September steht die fünfte Generation des Münchner Autobauers beim Händler. Ein erster Eindruck.
Man ist geneigt, zu sagen: Immer diese perfekten Autos! Außen hui, innen hui, vorne Komfort und hinten Platz. Dazu ein unersättlicher Laderaum und unter der Haube entfalten die Pferdeherden eine unbändige Kraft und Dynamik. Was, bitteschön, will man(n) mehr?
Der neue BMW 3er Touring
Im Vergleich zum Vorgänger ist der Touring um 97 Millimeter gewachsen, der Radstand wurde um 50 Millimeter verlängert. Dieses Plus an Größe (übrigens bei gleichzeitiger Gewichtsreduktion um bis zu 40 Kilo) kommt den Insassen zugute, sowohl beim Sitzkomfort – im Fond gibt es 15 Millimeter mehr Kniefreiheit – als auch beim Ladevolumen. Der Kofferraum schluckt jetzt 495 Liter und damit 35 Liter mehr als der „alte“. Laut BMW ist man damit Bester im Segment, und der Kinderwagen dürfte so locker sein Plätzchen neben dem Golfbag finden. Bequem für den Rücken wird’s durch die angenehm niedrige Ladekante. Ist das Gepäck doch einmal ein bisserl größer, lässt sich die Rückbank dreigeteilt im Verhältnis 40/20/40 umlegen. Pfiat di, Dachbox! Angenehm ist zudem die schon bekannte separat zu öffnende Heckscheibe. Neu ist hingegen der gesondert zu ordernde „Komfortzugang“ – Fußkick unters Heck und die Klappe öffnet sich. Tüten, Taschen, Kisten müssen nicht abgestellt werden und bleiben sauber.
Sitzt Papa hinter seinem Lenkrad, darf er seinen rollenden Herrensalon genießen. Das Auge freut sich an hochwertigen Materialien, geschwungenen Elementen und guter Übersicht. Über das umfangreiche BMW ConnectedDrive bleibt er mit der Welt vernetzt.
(Der Einstiegspreis für den 3er Touring liegt bei 32.350 Euro)
K.B.
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