Dies berichtet die „Süddeutsche Zeitung“ in ihrer Dienstag-Ausgabe unter Berufung auf die Nürnberger Behörde. Nach Angaben der BA werden dabei riesige Mengen an Papier eingescannt.
Demnach führt die BA allein im Bereich der Arbeitslosenversicherung 22,2 Millionen Akten. Täglich kämen 260.000 Dokumente neu hinzu. Auch die 13,2 Millionen Akten der Familienkassen, die das Kindergeld auszahlen und zur BA gehören, werden dem Bericht zufolge digitalisiert. „Es gibt keine Organisation oder Behörde von vergleichbarer Größe in Europa, die das bereits getan hat“, sagte eine BA-Sprecherin der „Süddeutschen“.
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Die Bundesagentur verspricht sich von der elektronischen Akte ein effizienteres und kostengünstigeres Arbeiten. Auskünfte ließen sich schneller erteilen. Mitarbeiter könnten unabhängig vom Standort auf Dokumente zugreifen. „Wir wollen dadurch jährlich einen dreistelligen Millionenbetrag sparen“, sagte die BA-Sprecherin, ohne einen genauen Betrag zu nennen.
Dem Zeitungsbericht zufolge ist als nächstes geplant, die für die Hartz-IV-Empfänger zuständigen Jobcenter einzubeziehen: In diesen seien die Papierberge noch viel größer als bei der Arbeitslosenversicherung. Jede Akte eines Langzeitarbeitslosen fülle dort im Schnitt 300 Seiten.
dpa



















