Damit hatte sich „der Neue“, wie sich Nägele, am Tag des Dialogforums erst seit sechs Tagen im Amt, selbst in der Runde um Dialogsprecher Dr. Jessen vorgestellt hatte, nicht nur Freunde gemacht im Oldenburger Gewerbezentrum.
Gegrummel im Saal und deutlich formulierter Protest von der Tribüne: „Erst die Wahlstimmen eintreiben – jetzt ist die Wahl ja auch vorbei“, wurde das Bekenntnis des gebürtigen Schwaben im Saal durchaus auch kritisch gesehen.
Nicht im Regen stehen lassen
Nägeles pro-Beltquerungs-Haltung kann sich nur am Staatsvertrag orientiert haben. Wohingegen er sich beim Thema 60 Millionen, die die Landesregierung bekanntlich für die Beltquerung gestrichen hat, eng an den Koalitionsvertrag hielt: Die im Landeshaushalt eingestellte Verpflichtungsermächtigung über 60 Millionen Euro für die Hinter- landanbindung der Festen Fehmarnbeltquerung ist bekanntlich aufgehoben, weil sie nicht rechtmäßig ist (wir berichteten). Was jedoch nicht bedeute, „dass wir Sie im Regen stehen lassen“, so Dr. Nägele und wollte nicht ausschließen, dass Maßnahmen im Zusammenhang mit der Hinterlandanbindung gefördert werden könnten. · nic





