Frankreichfahrt musste ausfallen

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    • 04.06.12
    • Fehmarn
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Schüler und Lehrer riefen Polizei/ Die Beamten stoppten noch vor der Fahrt den Bus

Frankreichfahrt musste ausfallen

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FEHMARN - joh - Am Sonnabend (2. Juni) endete eine Südfrankreichfahrt für fehmarnsche Schüler ungewollt früh. Die 64 Schülerinnen und Schüler wollten mit dem Bus für eine Woche von Fehmarn nach Südfrankreich fahren. Da für die Koffer nicht genug Platz war und eine gerissenen Bremsscheibe feststellt wurde, untersagte die Polizei die Fahrt mit diesem Bus.

Da der Anhänger fehlte, lagerte der Busfahrer viele Gepäckstücke im Fahrgastraum.

Eine Schülergruppe des Inselgymnasiums freute sich auf eine Klassenfahrt in Richtung Frankreich. Bestellt war ein Doppelstockbus mit Anhänger. Allerdings schickte das Busunternehmen aus Niedersachsen, Kreis Harburg, nur den Doppeldecker ohne Anhänger.
Dieser konnte das Gepäck der 64 Reisenden nicht in den Staufächern aufnehmen. Kurzerhand lagerte der Busfahrer einige Gepäckstücke im Fahrgastraum.

Einigen Reisenden beschlich ein derartiges Unbehagen bei diesen Reisebedingungen, dass sie sich an die Polizei wandten. Beamte der Polizeizentralstation Fehmarn und des Polizeiautobahnrevier Scharbeutz erschienen um 11:30 Uhr an der Schule und bemängelten nicht nur die Sicherung der Ladung, sondern auch, dass die Frist für die Sicherheitsprüfung der Bremsen um mehr als einen Monat überschritten war.

Eine Kontrolle der Bremsen durch die Polizei ergab, dass die vorderen Bremsen mangelhaft waren. Eine Scheibe war an einer Stelle auf ganzer Breite gerissen.

Die Fahrt mit dem Bus wurde von der Polizei untersagt und ein Bußgeldverfahren gegen den Fahrer und das Unternehmen eingeleitet. Der Busunternehmer wollte sich um einen Ersatzbus für die Reisegruppe bemühen - das Vertrauen in die beauftragte Firma war nicht mehr gegeben; man beschloss, die Reise nicht anzutreten.

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