Eine Schülergruppe des Inselgymnasiums freute sich auf eine Klassenfahrt in Richtung Frankreich. Bestellt war ein Doppelstockbus mit Anhänger. Allerdings schickte das Busunternehmen aus Niedersachsen, Kreis Harburg, nur den Doppeldecker ohne Anhänger.
Dieser konnte das Gepäck der 64 Reisenden nicht in den Staufächern aufnehmen. Kurzerhand lagerte der Busfahrer einige Gepäckstücke im Fahrgastraum.
Einigen Reisenden beschlich ein derartiges Unbehagen bei diesen Reisebedingungen, dass sie sich an die Polizei wandten. Beamte der Polizeizentralstation Fehmarn und des Polizeiautobahnrevier Scharbeutz erschienen um 11:30 Uhr an der Schule und bemängelten nicht nur die Sicherung der Ladung, sondern auch, dass die Frist für die Sicherheitsprüfung der Bremsen um mehr als einen Monat überschritten war.
Eine Kontrolle der Bremsen durch die Polizei ergab, dass die vorderen Bremsen mangelhaft waren. Eine Scheibe war an einer Stelle auf ganzer Breite gerissen.











