Entgegen der Äußerung von Bürgermeister Otto-Uwe Schmiedt sei die Spielwiese am 3. November 2011 verkauft worden. „Dieser Notarvertrag sowie die Grundbücher liegen uns vor“, schreibt der Gesprächskreis. Es gebe zwei Möglichkeiten. „Der Bürgermeister wusste vom Verkauf, verschwieg es und hat nun bis zum 2. August 2012 gelogen.“ Dafür spreche, dass jeder Notar verpflichtet sei, nach der Beurkundung das Vorkaufsrecht der Gemeinde zu prüfen und um Stellungnahme zu bitten. Im Notarvertrag § 10 stehe explizit, dass der Notar das Vorkaufsrecht prüfen werde. „Wenn der Notar diese Anfrage an die Stadt gerichtet hat, wusste es der Bürgermeister und vertrat nicht die Interessen der Stadt, nein er konterkarierte die Interessen sogar und vereitelte damit den Verkauf an die Thelosen-Gruppe, die gemäß der ursprünglichen Planung für Hotel, Eigentumswohnen und Tiefgaragen folgend Arbeitsplätze und fehmarnsche Firmen zum Bau benutzt hätte“, ist der Gesprächskreis der Ansicht. „Kann der Bürgermeister nicht beweisen, dass er es nicht wusste, muss er von seinem Amt zurücktreten, damit unsere Insel nicht weiter Schaden nimmt“, fordert der Gesprächskreis in aktueller Pressemitteilung.










