Haben Sie Fragen zum Südstrand ?

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    • 06.08.12
    • Fehmarn
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Das Fehmarnsche Tageblatt fragt seine Leser: Was brennt Ihnen unter den Nägeln ?

Haben Sie Fragen zum Südstrand ?

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FEHMARN - Von Nicole Rochell Nichts wird derzeit so heftig diskutiert wie die Südstrand-Bebauung. In den nächsten Jahren sollen auf der Spielwiese bekanntlich Investitionen von 120 Millionen Euro realisiert werden. Die Informationspolitik zum Thema ist jedoch eher schleppend.

Viele Bürgerinnen und Bürger haben mit Sicherheit etliche Fragen, wie es am Südstrand weitergehen soll. Lassen Sie uns, liebe Leserinnen und Leser, Ihre Fragen, die Sie zu den Südstrand-Planungen haben, zukommen. Wir werden sie aufbereiten und der Stadt Fehmarn vorlegen.

Viele interessante Kapitel hat es in der Südstrand-Geschichte bereits gegeben. Erinnert sei nur an die im März 2009 bei Nacht und Nebel abgeholzte Spielwiese, an den Ende 2011 vor die Tür gesetzten Heinrich Thelosen, der plötzlich von Projektentwickler Albert ten Brinke abgelöst wurde, oder den Mailänder Star-Architekten Matteo Thun, der kurze Zeit später beim ehemaligen Projekt „Bloom“ ebenfalls seinen Hut hatte nehmen müssen. Für ihn will bekanntlich Architekt Arne Wolfgramm aus Hamburg den „ostseetypischen Bäderstil“ des jetzt neuen Projektes umsetzen. Und mittendrin der Streit der Ex-Partner, die sich bekanntlich vorm Landgericht Lübeck zofften und demnächst im Schleswiger Oberlandesgericht noch einmal aufeinandertreffen werden. Dazu noch die neueste Information, dass die Grundstücke am Südstrand, darunter auch die Spielwiese, bereits am 3. November 2011 verkauft wurden (wir berichteten). Die fehmarnsche Gerüchteküche explodiert geradezu vor brodelnden Kochtöpfen, aus denen Dampfschwaden mit immer neuen Hinweisen auf eine allerdings eher düstere Zukunft für den Burger Südstrand steigen. Es komme gar kein Hotel, das neue „Upstalsboom Resort“ werde nur und ausschließlich aus Ferieneinheiten bestehen, zählt da noch zu einer der freundlichsten Überlegungen, die sich die Fehmaraner in diesen Zeiten machen. Jetzt, nachdem der Verkauf der Grundstücke am Südstrand an die Öffentlichkeit kam, heißt es, dass die Grundstücke aus der HT Fehmarn Resort GmbH & Co. KG herausverkauft worden seien an die ITB PH Dortmund, Husener Straße (wir berichteten). Die Gesellschaft, Vertragspartnerin der Stadt Fehmarn, werde in die Insolvenz geführt, befürchten die Fehmaraner. Womit sämtliche Ansprüche der Stadt aus dem städtebaulichen Vertrag hinfällig wären. Der neue Eigentümer wäre dann an die neuen Vereinbarungen aus dem städtebaulichen Vertrag nicht gebunden, nur an den Bebauungsplan. Und vermutlich, so die Überlegungen der Fehmaraner weiter, werde von der Stadt dann eine völlige Neugestaltung des B-Planes gefordert. Viele Bürger glauben nicht mehr, dass die Stadt beziehungsweise der Bürgermeister nichts von der Angelegenheit, wie dem Verkauf der Spielwiese, wusste oder weiß. Inzwischen hat der Gesprächskreis „Fragen zur Südstrandentwicklung“ im Fehmarnschen Tageblatt den Rücktritt des Bürgermeisters gefordert (FT, 4./5. August). Eine Menge Aufregung auf der einen Seite, wenig Information auf der anderen. Daher: Wer uns seine Fragen zum Südstrand zukommen lassen möchte, kann diese per Mail (redaktion@fehmarnsches-tageblatt.de) oder per Post (Fehmarnsches Tageblatt, Gertrudenthaler Straße 3, 23769 Fehmarn) schicken.

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