Offenbach - Die Nacht zum Samstag war hierzulande die bisher kälteste Nacht des Winters. Im Süden war es dabei am kältesten. Die weiteren Aussichten: Es bleibt frostig.

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Ein Ausflugsschiff liegt am Samstag (04.02.2012) auf der zugefrorenen Trave in Lübeck. Das Wochenende beginnt im Norden sonnig, die Tagestemperturen werden unter dem Gefrierpunkt bleiben.
Den tiefsten Wert in Deutschland verzeichnete der Wetterdienst Meteomedia am 1600 Meter hoch gelegenen Funtensee im Nationalpark Berchtesgaden mit minus 36,4 Grad. Kältester Ort im Messnetz des Deutschen Wetterdienstes (DWD) war das bayerische Oberstdorf mit minus 27,3 Grad, in Garmisch waren es minus 21,9 Grad.
Mindestens bis zum nächsten Wochenende sollen die Temperaturen unter Null bleiben, auch tagsüber. „Die kalte Luft kann nicht weg“, sagte DWD-Meteorologe Thomas Ruppert am Samstag. Grund ist eine Hochdruckbrücke, die sich zwischen dem russischen Kältehoch „Dieter“ und dem Azorenhoch über dem Atlantik im Westen gebildet hat. Milde Luft habe deshalb keine Chance, nach Deutschland vorzudringen.
dpa
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