
Die chinesische Wollhandkrabbe reiste als blinder Passagier auf Schiffen von Ostasien nach Europa. Mittlerweile lebt sie in allen in Nord- und Ostsee mündenden Flüssen. Da sich sich gut an verschiedene Temperaturen und Salzgehalte des Wassers anpassen kann, konnte sie sich schnell ausbreiten. © dpa

Die Biberratte stammt ursprünglich aus Südamerika. Sie wurden nach Deutschland gebracht, um sie in Pelzfarmen zu züchten. Teilweise wurden Tiere absichtlich freigesetzt, einige konnten der Käfighaltung entfliehen. © dpa

Das Kanada-Grauhörnchen gleicht dem heimischen Eichhörnchen, hat im Gegensatz zu ihm aber keine Haarpinsel and den Ohren. Es stammt aus Nordamerika. © dpa

Der aus Afrika und Asien stammende Halsbandsittich ist ebenfalls in Deutschland heimisch geworden. © dpa

Die aus Nordamerika eingeschleppte Körbchenmuschel hat Deutschland von Westen her nach Osten durchquert und findet sich nun auch an der Oder. Die Muschelart stammt aus Asien und gelangte vermutlich im Ballastwasser von Schiffen über Nordamerika nach Europa. © dpa

Die Gartenameise Lasius neglectus stammt aus der türkischen Schwarzmeerregion. Inzwischen hat sich die Art in Europa verbreitet. Eingeschleppt wird die Art nach Informationen der Uni Regensburg zum Beispiel beim Import von großen Kübelpflanzen, in deren Töpfen sich die Kolonien einnisten können. © Gert Brovad, Zoologisches Musium, Universität Kopenhagen

Der Bisam stammt aus Nordamerika und wurde laut WWF zu Jagdzwecken in die Tschechoslowakei gebracht. Anfang der 1920er wurden die Tiere zu Tausenden in Pelztierfarmen gehalten. Nachdem ihre Felle an Wert verloren hatten, wurden sie in die Natur entlassen. © dpa

Der Ochsenfrosch, auch Riesenfrosch genannt, kann ausgestreckt eine Länge von bis zu 50 Zentimetern erreichen. Urspünglich ist er in Nordamerika heimisch. © dpa

Die Pazifische Auster kommt aus asiatischen Gewässern. Sie breitet sich im Wattenmeer immer weiter aus. © dpa
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Die Rippenqualle stammt aus den tropisch warmen amerikanischen Atlantikgewässern. 1982 gelangte sie im Ballastwasser der Schiffe ins Schwarze Meer. 2006 wurde die Rippenqualle auch in der Ostsee entdeckt. © dpa
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Ein unangenehmer Einwanderer ist die Asiatische Tigermücke. Sie überträgt unter anderm gefährliche Krankheiten wie das Dengue-Fieber. © dpa
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Der Nordamerikanische Wäschbär wurde 1927 als Pelztier nach Deutschland gebracht. Laut der Umweltschutzorganisation WWf wurde er 1934 gezielt am nordhessischen Edersee ausgesetzt, von wo er sich seitdem immer weiter ausbreitet. Außer dem Uhu, der seine Jungtiere reißt, hat er keine natürlichen Feinde. © dpa
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Auch der Mink wurde zunächst als Pelztier gehalten und dann in die Freiheit entlassen. Er konnte sich in seinem neuen Lebensraum gut ausbreiten.
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Wissenschaftler des Senckenberg Forschungsinstitutes haben zwei neue Spinnenarten in Deutschland verstärkt nachgewiesen. Eine davon ist die Zitterspinne Holocnemus puchei. Sie vertilgt Insekten, unter anderem Schaben und Stechmücken. © Senckenberg
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Die zweite Art ist die Kräuseljagdspinne Zoropsis spinimana. Sie haben eine Körperlänge von bis zu zwei Zentimetern. Beide Arten stammen aus dem Mittelmeerraum. © Dr. Ambros Hänggi (Naturhistorisches Museum Basel)
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Der asiatische Marienkäfer sollte in Gewächshäusern die Schädlinge bekämpfen - gelangte dann aber in die Freiheit. Mittlerweile ist die gebietsfremde Art häufiger anzutreffen als der Siebenpunkt-Marienkäfer. © dpa
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Bei etwa zehn Prozent der Pflanzen in Deutschland handelt es sich um gebietsfremde Arten. Der Riesen-Bärenklau aus dem Kaukasus ist seit Anfang des 20. Jahrhunderts in Europa zu finden. © dpa
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Das Indische Springkraut stammt aus dem westlichen Himalaja. Die Pflanze kam als Zierkraut nach Europa und breitete sich in Rekordzeit aus. © dpa