FEHMARN - Von Heiko Witt - Neu gegründet hat sich auf der Insel der Verein „Wassersport Fehmarn“. „Unser Fokus liegt auf dem Erhalt der besten Surfspots, die Fehmarn zu einem der europaweit beliebtesten Urlaubsziele für den wind- und wellenbetriebenen Wassersport machen“, erklärt der 1. Vorsitzende Philip Schinnagel, „daran hängen nicht nur die Herzen der Wassersportler, sondern direkt auch die Arbeitsplätze der Insel. Natürlich im Einklang mit der Umwelt und der Nutzung von ausschließlich natürlicher Energie, wir reden nicht von lärmenden Motorbooten oder Jetskis.“

Philip Schinnagel: "Es betrifft den Tourismus der ganzen Insel."
„Wassersport Fehmarn e. V. in Gründung“ setzt sich für den Erhalt der Gewässer um Fehmarn für den Wassersport und damit insbesondere für das Segeln, das Surfen und den Badebetrieb ein.
Es heißt in der Satzung offiziell: „Vereinszweck ist damit die Erhaltung Fehmarns als touristisch bedeutsamer Standort für den Wassersport in Norddeutschland.“
Der Verein ist parteipolitisch und konfessionell neutral und verfolgt gemeinnützige Zwecke. Die Mitglieder des Vereins setzen sich aus vielen Sparten zusammen, vom Juristen über Gewerbetreibende bis hin zum surfenden Familienvater.
„Wir könnten einen runden Tisch Wassersport einrichten“, sagte Wolfgang Detlefsen vom LLUR auf FT-Nachfrage, freuen würde er sich, wenn er einen Ansprechpartner hätte. Detlefsen stellte klar, dass Kites nicht unter die Rubrik Luftsportgeräte fallen, sondern Wasserfahrzeuge seien.
„Ein besonderer Reizpunkt für Fehmarn sind die letzte Woche vom Ministerium vorgestellten Ökopunkte im Nordwesten Fehmarns“, schaltet sich aus Hawaii sogar Bernie Hiss, dessen Firma einer der weltweiten Marktführer für Kites und Boards ist, telefonisch in die Diskussion ein. Durch die Ausweisung von Naturschutzflächen hat Fehmarn Bonuspunkte erhalten für Bauvorhaben der Stadt auf Fehmarn.
Philip Schinnagel: „Wir meinen, dass es ein Thema ist, das den gesamten Tourismus auf Fehmarn betrifft und dass vielen Fehmaranern die für Fehmarn weitreichenden Konsequenzen für die Insel noch nicht klar sind. Auch in diese Richtung sollte eine Diskussion losgetreten werden, damit es die Menschen, die Stadtvertretung der Stadt Fehmarn und der Tourismus auf Fehmarn besser verstehen.“
Der Verein will nicht nur diskutierten. Er will sich das neue Schutzgebiet nicht vorschreiben lassen und erwägt konkrete Schritte dagegen.
Neben dem Vorsitzenden Philip Schinnagel gehören Kassenwart und 2. Vorsitzender Michael Nitsch sowie Schriftführer Sören Otto dem Vorstand an.
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