FEHMARN - wi - „Wir werden nicht das Wasser rauslassen. Das ,FehMare‘ muss bestehen bleiben.“ Das sagte Dienstag (10. Januar) der CDU-Fraktionsvorsitzende Werner Ehlers als Reaktion auf den Insolvenzantrag der Mittelzentrumsholding Wahlstedt.
Auch die beiden anderen großen Fraktionen in der Stadtvertretung stellen das nicht in Zweifel. „Wir brauchen als Ferienort dieses Bad und müssen jetzt das Beste daraus machen“, sagte die SPD-Vorsitzende Marianne Unger. Werner Ehlers will sofort einen rechtlichen Beistand hinzuziehen. „In erster Linie müssen wir auf unser Recht pochen.“ Die Stadt Fehmarn sei vertragstreu. Was der Segeberger Bürgermeister Schönfeld mache, sei nicht in Ordnung. Er habe immer gegen das „FehMare“ geschossen. Ab heute beschäftigt sich Insolvenzverwalter Jens-Sören Schröder aus Hamburg mit dem „FehMare“. Für drei Monate erhalten die Mitarbeiter Insolvenzgeld. Das Schwimmbad ist ohnehin geschlossen aufgrund der Revision (da wird dann doch das Wasser rausgelassen). Es stünden zudem Gewährleistungsarbeiten an, so Bürgermeister Schmiedt. Das Meerwasserwellenbad schließt für sechs Wochen. „Uns liegt am Herzen, dass den Mitarbeitern, die auf Fehmarn beschäftigt sind, die Angst genommen wird“, so Marianne Unger. „Wenn da gute Mitarbeiter sind, dann kann man sie übernehmen“, sagte FWV-Fraktionschef Carsten Micheel.
Facebook 'Like Box' wird geladen...




Empfehlen Sie diesen Artikel Ihren Freunden und Bekannten!
Bitte berichtigen Sie oben aufgeführte Fehler und klicken danach noch einmal auf den Absenden Button.
Bitte setzen Sie sich mit der technischen Abteilung in Verbindung.
Nicht alle Aufgaben konnten abgearbeitet werden.