Darmstadt- "Alternativlos" war 2010 das Unwort des Jahres. Dieses Jahr ist das Ergebnis offiziell noch nicht bekannt. Aber es gibt schonen einen klaren Favoriten.

© dpa
Heiner Geißler: In seinem Schlichterspruch wurde die Deutsche Bahn zu einem Stuttgart 21-"Stresstest" verpflichtet. Macht er jetzt "Stresstest" zum Unwort des Jahres?
Der im Zusammenhang mit der Bankenkrise aufgekommene “Stresstest“ ist ein heißer Anwärter auf das Unwort des Jahres 2011. Der Begriff sei von den bislang 808 Einsendern mit Abstand am häufigsten genannt worden, sagte Jurymitglied Martin Wengeler von der Uni Trier am Mittwoch auf Anfrage. Unter den bislang 400 Vorschlägen seien auch “Restrisiko“, “Gutmensch“, “Rettungsschirm“ und “Märkte“ häufig genannt worden.
Nanichs eigener Favorit habe es bislang “zwei bis drei Mal“ auf Platz Eins der Unwörterliste geschafft, erzählt sie. Ein “gutes“ Unwort verstoße gegen demokratische Grundwerte oder diskriminiere ganze gesellschaftliche Gruppen. “Es muss auch immer belegbar sein und einen öffentlichen Stellenwert haben“, betont Janich. Ein Begriff, der etwa nur in einem Firmenrundschreiben auftauche oder niemandem zuzuordnen sei, tauge daher nicht zum Unwort.
mm/dapd
Facebook 'Like Box' wird geladen...




Empfehlen Sie diesen Artikel Ihren Freunden und Bekannten!
Bitte berichtigen Sie oben aufgeführte Fehler und klicken danach noch einmal auf den Absenden Button.
Bitte setzen Sie sich mit der technischen Abteilung in Verbindung.
Nicht alle Aufgaben konnten abgearbeitet werden.