Wie die Zeitung “Jakarta Post“ am Freitag berichtete, warf ein Gericht auf der Insel Sumatra dem Mann Gotteslästerung vor. Mit der Facebook-Gruppe “Ateis Minang“, die er verwaltet hatte, habe er den Propheten Mohammed beleidigt. Der 32-Jährige habe das Urteil akzeptiert, berichtete die Zeitung.
Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International übte scharfe Kritik und forderte am Freitag die Freilassung des Mannes. Es handle sich um einen “schweren Rückschlag für die Meinungsfreiheit in Indonesien“. Das Land verstoße damit gegen internationales Recht, hieß es.
Indonesien ist ein säkulares Land mit der größten muslimischen Bevölkerung weltweit. Etwa 88 Prozent der rund 240 Millionen Einwohner sind Muslime.
dpa










