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Facebook Börsengang - wer profitiert davon

Wer mit Facebook jetzt richtig Reibach macht

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München - Es wird der größte Internet-Börsengang aller Zeiten: Facebook geht an die Wall Street! Doch wer - neben Gründer Mark Zuckerberg - profitiert eigentlich finanziell davon? Hier gibt's eine Übersicht:

© dapd

Mark Zuckerberg will nach eigenen Angaben keinen Gewinn mit seinem Unternehmen machen. 

Das soziale Netzwerk umfasst mittlerweile mehr als 845 Millionen Mitglieder - sie sind das Kapital des von Mark Zuckerberg gegründeten Unternehmens. Und werden schon lange zur baren Münze für den erst 27-jährigen US-Amerikaner.

Mit dem Schritt an die Börse könnte Zuckerberg in kürzester Zeit zu einem der reichsten Männer der Erde werden. Er hält knapp 543 Millionen Aktien an dem von ihm gegründeten Unternehmen - das entspricht einem Anteil von 28 Prozent. Das Unternehmen wird mit zirka 100 Milliarden US-Dollar (74,6 Milliarden Euro) bewertet, Zuckerberg rückt damit laut der Aufstellung der US-Zeitschrift Forbes zum viertreichsten Amerikaner hinter Microsoft-Gründer Bill Gates, Investor Warren Buffet und Oracle-Chef Larry Ellison auf.

Facebooks Aufstieg vom Studentenwohnheim zum Milliarden-Konzern

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Doch neben Zuckerberg profitieren noch andere vom Börsengang - Mitgründer und Geldgeber, die schon früh den Einstieg bei dem sozialen Netzwerk schafften und in der Liste der wichtigsten Aktionäre auftauchen, die Facebook auf dem Weg zur Börse an der Wall Street einreichen musste (Quelle: Vorarlberg online).

Jim Breyer istChef der Risikokapitalfirma Accel Partners und besitzt rund elf Prozent der Anteile an Facebook, was einem Gegenwert von zirka 11,4 Milliarden Dollar entspricht. Für den Einstieg im Jahr 2005 bezahlte Accel damals 12,7 Millionen Dollar - eine Investition, die sich mehr als gelohnt hat.

DST GLobal, eine russische Gesellschaft, hält sieben Prozent der Anteile, genausoviel wie Facebook-Mitbegründer Dustin Moskovitz. Ein weiterer Mann der ersten Stunde, Eduardo Saverin, verfügte früher über geschätzte fünf Prozent der Anteile, soll diese aber zu einem Großteil verkauft haben.

Die Investmentbank Goldman Sachs besitzt 3,5 Prozent der Aktien, der deutsche Investor Peter Thiel hält zirka zwei Prozent, das Unternehmen T. Rowe Price ist mit einem Prozent dabei. Die Rendite hängt dabei vom jeweiligen Einstiegsjahr ab. Thiel war etwa schon 2004 dabei und streicht für die damals investierten 500.000 Dollar eine satten Gewinn ein.

Marc Andreesen und seine Kapitalgesellschaft Andreesen Horowitz verfügen über weniger als ein Prozent.

Edward Zuckerberg , Vater von Mark, unterstützte in den Anfangsjahren Facebook finanziell und darf sich als Dankeschön über zwei Millionen Aktien freuen. Auch Verwandte von einflussreichen Managern des Unternehmens wurden offenbar großzügig mit Anteilen versorgt.

Zu guter Letzt profitieren natürlich auch die rund 3.200 Facebook-Angestellten im Silicon Valley, ein Teil ihrer Gehälter wird mit Aktien ausgezahlt.

dh

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