Telekom streicht 1300 Jobs in Konzernzentrale

    • aHR0cDovL3d3dy5mZWhtYXJuMjQuZGUvbmFjaHJpY2h0ZW4vd2lydHNjaGFmdC90ZWxla29tLXN0cmVpY2h0LTEzMDAtam9icy1rb256ZXJuemVudHJhbGUtMjM2MjgwMS5odG1s2362801Telekom streicht 1300 Jobs in der Zentrale0true
    • 23.06.12
    • Wirtschaft
    • Drucken

Telekom streicht 1300 Jobs in der Zentrale

    • recommendbutton_count100
    • 0
    • 0

Bonn - Die Deutsche Telekom will den Stellenabbau in ihrer Konzernzentrale in Bonn möglichst ohne betriebsbedingte Kündigungen bewältigen.

Das Unternehmen habe einen Personalabbau immer sozialverträglich umgesetzt, sagte am Sonntag ein Telekom-Sprecher und bestätigte Äußerungen von Personalvorstand Marion Schick im Interview mit der “Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“. “Auch für die Zentrale wollen wir daran festhalten“, fügte er hinzu.

Die Telekom will nach Angaben des Sprechers von 3.200 Stellen in ihrer Konzernzentrale 1.300 Stellen bis zum Jahr 2015 streichen. Dabei sollen 800 Arbeitsplätze schon dieses Jahr verloren gehen. Personalvorstand Schick sagte, eine große Zentrale entspreche nicht mehr der Steuerungsphilosophie der Telekom als internationaler Konzern. “Wir geben Kompetenzen ab an Serviceeinheiten, weil viele Themen lokal vor Ort entschieden werden müssen“, kündigte sie an.

Nicht alles in Bonn

Nach Angaben des Unternehmenssprechers will die Telekom dabei weitere länderübergreifende Einheiten im europäischen Ausland schaffen. Schon jetzt sei das zentrale Abrechnungsgeschäft der europäischen Landesgesellschaften in Bratislava in der Slowakei zentralisiert. “Wenn weitere solche Aufgaben zentralisiert werden, muss das nicht in Bonn stattfinden“, sagte der Sprecher weiter. Dies Pläne hätten aber nichts mit dem geplanten Personalabbau in der Zentrale zu tun.

Die “Wirtschaftswoche“ (Montagausgabe) berichtet von einem weitergehenden Plan des für das europäische Auslandsgeschäft zuständigen Telekom-Vorstandsmitglieds Claudia Nemat. Diese habe im engsten Führungskreis des Unternehmen den Plan erläutert, ihren Vorstandsbereich von Bonn nach Prag oder Budapest zu verlegen, schreibt das Blatt. Dem widersprach der Unternehmenssprecher. Es gebe weder einen entsprechenden Beschluss , noch konkrete in diese Richtung gehende Pläne.

dapd

Rubriklistenbild: © dpa

zurück zur Übersicht: Wirtschaft

Regeln fürs Kommentieren:
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.

Kommentare

Politik

Altkanzler Helmut Kohl: "Bin stolz auf unser Volk"

Altkanzler Kohl: "Bin stolz auf unser Volk"

Mödlareuth - Altkanzler Helmut Kohl tritt nur noch sehr selten öffentlich auf. Bei einer Feierstunde zu seinen Ehren in Oberfranken ließ er sich nun als Visionär würdigen - und meldete sich auch selbst zu Wort.Mehr...

Umweltminister Altmaier besucht Justin Biebers Äffchen

Minister Altmaier besucht Justin Biebers Affen

München - Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) hat Justin Biebers Kapuzineräffchen Mally in einem Münchner Tierheim besucht. Hier erfahren, Sie was Altmaier dabei im Sinn hat.Mehr...

Afghanistan: 30 Tote bei Taliban-Angriff

Afghanistan: 30 Tote bei Taliban-Angriff

Kandahar - Beim ersten Frontalangriff auf afghanische Sicherheitskräfte seit Beginn der Frühjahrsoffensive der Taliban sind nach offiziellen Angaben mindestens 26 Aufständische und vier Polizisten getötet worden.Mehr...

Meist gelesene Artikel

  • Heute
  • 7 Tage
  • 30 Tage
  • Themen

US-Senat wirft Apple Steuer-Trickserei vor

Washington - Apple-Chef Tim Cook muss am Dienstag vor dem Senat antreten. Der Vorwurf: Der Konzern habe Milliarden an Steuerzahlungen vermieden.Mehr...

Altmaier warnt: Strom wird bald noch teurer

Berlin - Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) warnt vor einem weiteren Strompreisanstieg durch steigende Kosten bei der Energiewende.Mehr...

Altmaier warnt: Strom wird bald noch teurer

Berlin - Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) warnt vor einem weiteren Strompreisanstieg durch steigende Kosten bei der Energiewende.Mehr...

Börse & Finanzen

Artikel lizenziert durch © fehmarn24
Weitere Lizenzierungen exklusiv über http://www.fehmarn24.de

Neues Passwort zusenden

Bitte geben Sie ihre E-Mail Adresse an, wir senden Ihnen ein neues Passwort zu.

Bitte warten

Es wird etwas gemacht.

Lesen Sie auch

Forum vertagte drei Tagesordnungspunkte

Fehmarn - OSTHOLSTEIN · Zu Beginn des zehnten Dialogforums Feste Fehmarnbeltquerung zog Sprecher Dr. Christoph Jessen eine kurze Zwischenbilanz. „Zehn Sitzungen in eineinhalb Jahren, das ist eine stolze Zahl.Mehr...

  • recommendbutton_count100
Schließen

Druckvorschau

Artikel:

Schließen

Artikel Empfehlen

Empfehlen Sie diesen Artikel Ihren Freunden und Bekannten!

Fehleranzeige ausblenden

Es sind Fehler aufgetreten!

  • Fehlertext

Bitte berichtigen Sie oben aufgeführte Fehler und klicken danach noch einmal auf den Absenden Button.

Fehleranzeige ausblenden

Schwere Fehler sind aufgetreten!

  • Fehlertext

Bitte setzen Sie sich mit der technischen Abteilung in Verbindung.

  • Fehlertext

Achtung!

  • Fehlertext

Nicht alle Aufgaben konnten abgearbeitet werden.