München - Der FC Bayern hat den Kontakt zu Tabellenführer Borussia Dortmund verloren. Die Münchner mussten sich am Samstag mit einem enttäuschenden Remis bei Schlusslicht SC Freiburg zufriedengeben.

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Die Bayern stolpern in Freiburg, darunter auch Luiz Gustavo (r.).
Ausgerechnet beim Tabellenletzten hat der FC Bayern München den nächsten Rückschlag im Titelrennen hinnehmen müssen. Durch das enttäuschende 0:0 beim SC Freiburg liegt der Rekordmeister nun schon vier Punkte hinter Spitzenreiter Dortmund und musste in der Tabelle der Fußball-Bundesliga auch noch Borussia Mönchengladbach vorbeiziehen lassen. Ohne Ideen, ohne Leidenschaft und eine Halbzeit lang auch wieder ohne Arjen Robben riss am Samstag auch eine stolze Serie der Bayern. Denn die vorangegangenen zwölf Spiele gegen die Breisgauer hatten sie allesamt gewonnen.
In der zwölften Minute klärte David Alaba gerade noch rechtzeitig vor dem neuen SC-Stürmer Ivan Santini zur Ecke. In der 25. Minute ließen die Münchener nahezu ungehindert Johannes Flum durch ihre Abwehr spazieren. Dessen Schuss wurde aber genauso abgefälscht wie nur drei Minuten später der Versuch von Cedrick Makiadi.
Trainer Jupp Heynckes reagierte in der Pause auf diese blutleere Vorstellung und setzte auf totale Offensive: Robben kam für den Verteidiger Rafinha, so dass die Bayern zur zweiten Halbzeit mit ihrer eigentlich schon für gescheitert erklärten Variante mit allen fünf Offensivstars (Müller, Kroos, Ribery, Gomez und der Niederländer) auf den Platz zurückkamen. Keine drei Minuten nach seiner Einwechselung besaß Robben auch schon seine erste Chance, kam dabei aber genauso wie zuvor Müller nicht am starken Baumann vorbei.
Bei den Bayern war nun mehr Biss und Tempo im Spiel. Ein klares Übergewicht konnten sie sich aber immer noch nicht herausspielen gegen sich weiter sehr beherzt wehrende Freiburger. Der Tabellenletzte verteidigte sehr laufintensiv und taktisch klug und dachte gar nicht daran, sich nur noch zurückzuziehen. Die Fans feierten ihre Mannschaft dafür lautstark und sagen während der Partie auch: "Deutscher Meister wird nur der BVB."
dpa



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