Madrid - Etliche Klubs haben auf dem Transfermarkt zugegriffen, die wichtigsten Deals sehen Sie hier im Video. Die angedachten Weltstar-Transfers sind aber durchweg geplatzt. Wieso eigentlich? Ein Experte analysiert die Gründe.

Videobeschreibung (+Laufzeit oder Datum siehe Original).
Besonders eisern sparten die spanischen Vereine, die sonst mit den Millionen nur so um sich geworfen hatten. Keiner der vier Spitzenclubs FC Barcelona, Real und Atlético Madrid sowie FC Valencia nahm auch nur einen neuen Spieler unter Vertrag. Die übrigen Vereine der Primera División gaben insgesamt knapp zehn Millionen Euro für Verstärkungen aus, ein Drittel der Summe des Vorjahrs. Viele nutzten den Wintermarkt nicht zur Verstärkung, sondern zur Ausdünnung ihrer Kader: Die Einnahmen waren doppelt so hoch wie die Ausgaben.
In England investierten die Clubs gut 70 Millionen Euro in neue Spieler, gut ein Viertel der Rekordsumme von 270 Millionen vor einem Jahr. Neben der Verpflichtung des Ex-Freiburgers Cissé durch Newcastle fiel der Wechsel des Engländers Gary Cahill für 8,3 Millionen Euro von Bolton zum FC Chelsea ins Gewicht.
Auch in der Bundesliga blieben spektakuläre Transfers aus. Die Vereine neigten bei Neuverpflichtungen eher zu Leihgeschäften oder ablösefreien Spielern. Von den 50 Millionen Euro, die die Clubs für Ablösesummen ausgaben, entfielen allein 29 Millionen auf den VfL Wolfsburg. In Italien hieß die Devise ebenfalls: viele Transfers, aber keine Stars. Der AC Mailand hoffte bis zum letzten Moment auf eine Verpflichtung des bei Manchester City in Ungnade gefallenen Tévez. Der Transfer scheiterte jedoch.
Der Argentinier war auch bei Paris St. Germain im Gespräch gewesen, ebenso wie Kaká oder David Beckham. Der französische Club, der einer Investorengruppe aus Katar gehört, musste sich aber mit Motta sowie den Brasilianern Maxwell (FC Barcelona) und Alex (FC Chelsea) begnügen.
dpa



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