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    • 19.03.12
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2:0-Sieg gegen TuS Lübeck spiegelt Überlegenheit nicht wider /Felix Wenn und Dennis Kowski treffen

OSV im Abschluss zu unkonzentriert

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OLDENBURG · Der Oldenburger SV hätte am Sonnabend etwas für sein Torverhältnis tun können, wenn er in seiner Partie gegen einen personell an Krücken gehenden TuS Lübeck etwas konzentrierter im Abschluss zu Werke gegangen wäre. So musste sich der OSV mit einem nie gefährdeten 2:0 (1:0) zufrieden geben. Für die Gäste geht es hingegen nach dieser Vorstellung ums nackte Überleben in der Verbandsliga Südost.

© Foto: Höppner

Augen zu und ... – Philip Nielsen treibt nicht nur das Offensivspiel des Oldenburger SV an, in der Abwehr ist auch seine Kopfballstärke gefragt. ·

Die Platzherren hatten ein kompaktes Team aufgeboten, das dem Gast zwar einige Freiräume im Mittelfeld einräumte, doch gefährlich in Szene setzen konnten sich die Lübecker über 90 Minuten nur höchst selten. Nach hinten sicherte der OSV mit Björn Wölk und dem erstmals nach überstandener Knieverletzung von Beginn an mitwirkenden Timo Rosenthal gut ab. Und in der Viererkette brannte ohnehin nichts an. Ganz stark war einmal mehr der im Zweikampfverhalten äußerst geschickte Marcel Schröder. Dem TuS wurden während der gesamten Spielzeiten zwei Einschussgelegenheiten ermöglicht, doch Peter Yeboah (38., 72.) scheiterte jeweils am sonst beschäftigungslosen OSV-Keeper Marcel Heisler.

Dass der Sieger dieser Partie nur der OSV sein konnte, deutete sich bereits in der Anfangsphase an. Zunächst konnte TuS-Torwart Achmed Hasu per Fußabwehr noch gegen Timo Rosenthal (3.) klären, wenig später war er aber geschlagen, nachdem Felix Wenn (5.) einen Vorlage von Philip Nielsen per Kopf über Hasu hinweg ins Tor drückte. Der Rettungsversuch von TuS-Kapitän Enmanuel Rivera kam zu spät, das runde Leder hatte nach Auffassung des Schiedsrichterassistenten in vollem Umfang die Torlinie überschritten. Es gab auch keine Proteste der Lübecker.

Obwohl das Offensivspiel der Gastgeber nach dem Führungstreffer etwas unrund lief, gab es weitere gute Möglichkeiten, die durch Björn Wölk (23.) per Freistoß, Felix Wenn (25.) aus kurzer Entfernung und Philip Nielsen (34.) vergeben wurden.

Im zweiten Spielabschnitt kam der Gastgeber erneut gut aus den Startlöchern. Und schon nach dem ersten gefährlichen Angriff klingelte es im TuS-Kasten. Wiederum war Philip Nielsen, der sich auf der linken Seite durchgesetzt hatte, der Vorlagengeber. Diesmal brauchte Dennis Kowski (48.) nur noch den Fuß hinhalten – und es stand 2:0.

Anschließend wurde es dann etwas krass mit dem Versieben der Möglichkeiten. Dennis Kowski (50.) war frei durch, doch Hasu parierte. Christoffer Köhler (57.), am Sonnabend vom Schusspech verfolgt, verzog aus halbrechter Position und traf auch nicht aus acht Metern (63.). Selbst Philip Nielsen (67., 71.), Oldenburgs bislang bester Torschütze in dieser Spielzeit, brachte die Lederkugel nicht im Gästetor unter.

So blieb es schließlich beim sicheren, aber recht dünnen 2:0-Sieg, mit dem die Brunner-Elf bereits den zehnten Punktgewinn nach der Winterpause einsackte. Der Platz in der Spitzengruppe ist erst einmal gefestigt. Wie gut der OSV wirklich ist, wird sich am kommenden Sonntag im Gastspiel beim Tabellennachbarn SSC Hagen Ahrensburg zeigen.

OSV: Heisler – Schön, Schröder, Emmrich, Petyrek – Rosenthal (62. Prieß), Wölk (77. Nass) – Wenn, Nielsen, Kowski (69. Brandt) – Köhler.

Beste Spieler: Nielsen, Schröder, Petyrek (2. Hz.).

Schiedsrichter: Burmester (Fortuna St. Jürgen Lübeck), gut.

Tore: 1:0 (5.) Wenn, 2:0 (48.) Kowski. - hö

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