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    • 30.05.12
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TSV Gremersdorf verabschiedet sich mit 2:4 beim SV Hansühn nach drei Jahren aus der Kreisliga

Abstieg – wer hilft TSV auf die Beine ?

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HANSÜHN · Der TSV Gremersdorf steigt nach einem 2:4 (1:3) beim SV Hansühn aus der Kreisliga ab. Da der FC Scharbeutz mit 3:0 beim MTV Ahrensbök gewann, hätte dem TSV aber auch ein dreifacher Punktgewinn nicht mehr zum Klassenerhalt verholfen. So geht es für die ein weiteres Mal von A-Junioren-Coach Manfred Urban betreuten Gremersdorfer nach dreijähriger Kreisligazugehörigkeit und einer „Graupen-Saison“ in der kommenden Spielzeit in der A-Klasse weiter.

© Andreas Höppner

Fabian Kunkel und der TSV Gremersdorf am Boden – SVH-Kapitän Gerrit Köster hilft dem 20-Jährigen wieder auf die Beine. Man darf nun gespannt sein, welcher Trainer den TSV Gremersdorf in der A-Klasse wieder in die Spur bringt.

Der TSV war zunächst bemüht, ein schnelles Tor vorzulegen, um die Gastgeber kommen zu lassen. Es fehlte aber an der Effektivität. Da zudem das Abwehrverhalten mit „katastrophal“ gut umschrieben werden konnte, hatte der SV Hansühn leichtes Spiel. Nach einem Pass von Gerrit Köster auf Mike Worgull (13.) stand dieser vollkommen frei, doch TSV-Torhüter Freddy Kohlscheen konnte ihm diesen Ball noch abkaufen.

Innerhalb weniger Minuten ging es dann aber Schlag auf Schlag. So war Stephan Schau (21.) zum 1:0 zur Stelle, als der TSV den Ball nicht aus der Gefahrenzone bringen konnte, wenig später umkurvte Jonas Gehrt (24.) die Gremersdorfer Abwehrspieler wie Slalomstangen, um ungehindert zum 2:0 einschieben zu dürfen, ehe schließlich Gerrit Köster (30.) nach einer Worgull-Flanke zum 3:0 einköpfte. Das Spiel und auch die Abstiegsfrage war praktisch entschieden, da Scharbeutz zu diesem Zeitpunkt bereits mit 2:0 führte.

Trotzdem rissen sich die Gäste noch einmal zusammen und fassten nach dem 3:1-Anschluss, erzielt durch Patrick Eichholz (41.) nach einem kapitalen Hansühner Abwehrfehler, neuen Mut. Nach der Hereinnahme von Rune Jaekel, der den enttäuschenden Pascale Janner ersetzte, brannte es im zweiten Spielabschnitt häufig lichterloh im Hansühner Strafraum. Doch wie bereits in der Vergangenheit machten die Gremersdorfer viel zu wenig aus ihren Möglichkeiten. Lediglich Alexander Pries (53.) glückte auf Zuspiel von Fabian Kunkel das 3:2. Zuvor hatten Tim Höppner (51.) gegen den Querbalken geköpft und Artem Kruse (52.) den Ball übers Tor geschaufelt. Fabian Kunkel (66.) setzte einen Heber neben das Tor – und wenn das runde Leder dann doch einmal ins Tor wollte, dann ertönte gegen Tim Höppner (81.) der Abseitspfiff.

In der Schlussphase durften sich die Gastgeber noch einmal befreien und durch Jörg Schaumann (88.), der sein letztes Spiel für die Ligamannschaft des SV Hansühn bestritt, auf 4:2 erhöhen.

„Es geht weiter, jetzt müssen wir für die neue Saison einen Trainer und einen Fußballobmann suchen“, sagte 1. Vorsitzender Claus-Peter Pries nach Spielschluss. Manfred Urban, der im kommenden Jahr weiterhin die A-Junioren trainieren wird, sieht der zukünftigen Entwicklung recht optimistisch entgegen, denn man habe weiterhin einen guten Unterbau für die Senioren.

TSV: Kohlscheen – O. Schlüter – A. Kruse, Höppner – R. Kruse, Joh. Piegenschke (57. Bösherz), Eichholz, Kunkel, Petyrek (67. Liebrecht) – Pries, Janner (46. Jaekel).

Bester Spieler: Eichholz.

Schiedsrichter: Brückel (TSV Lensahn), in Ordnung.

Tore: 1:0 (21.) Schau, 2:0 (24.) J. Gehrt, 3:0 (30.) Köster, 3:1 (41.) Eichholz, 3:2 (53.) Pries, 4:2 (88.) Schaumann. · hö

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