Allerdings musste sich das Team in der neuen Klasse erst einmal zurechtfinden. Und da über die gesamte Spielzeit hinweg einige Stammkräfte nicht regelmäßig zur Verfügung standen und in der Woche beim Training schon gar nicht, musste das Teamgerüst oftmals umgebaut werden. Das trägt natürlich nicht zur Kontinuität der Leistung bei.
Auffällig bei der Formkurve der Putloser: Bis zur Winterpause lief es auf eigenem Platz recht gut (neun Spiele, 16 Punkte), auswärts hingegen gar nicht (neun Spiele, sieben Punkte), wobei die zwei Siege (2:1 in Großenbrode, 4:1 in Kabelhorst) erst zum Schluss gelangen. Im neuen Jahr dann das entgegengesetzte Bild. Dem treuen Anhang, der selbst aus Hamburg zu den Spielen anreist, wurde kein Heimsieg beschert (sechs Spiele, ein Punkt), lediglich dem TSV Schönwalde wurde ein 2:2 abgekauft. In der Fremde zeigte sich das Team hingegen stabiler, wenngleich sieben Zähler aus sechs Spielen auch nicht gerade das Gelbe vom Ei sind.
In der Fair-Play-Wertung sieht ein sechster Platz auf den ersten Blick ganz gut aus, doch liegen drei Gelb-Rote- sowie zwei Rote Karten eindeutig über dem Limit. Es ist also noch Luft nach oben. Gewinnt die SpVgg. Putlos in allen Mannschaftsteilen weiter an Stabilität und kann die dünne Personaldecke etwas gestreckt werden, dürfte es eine interessante Saison 2012/13 werden. · hö















