Heiligenhafen - FEHMARN · Wenn in diesem Jahr am Pfingstsonnabend (26. Mai) auf Verbands- und auch auf Kreisebene die Punktspielrunden enden, ist die Saison noch lange nicht vorbei, denn es drohen nicht nur Aufstiegsrunden, sie finden auch statt, da sie zwingend erforderlich sind.

Peter Minch (r.) im Zweikampf mit dem Malenter Niels Matzanke beim letzten Gipfeltreffen in Malente. Der Meister steigt direkt auf, der Zweite spielt eine Aufstiegsrunde. ·
Ursache ist die Teilung der jetzigen Regionalliga Nord in eine Regionalliga Nordost (Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Berlin, Sachsen-Anhalt, Sachsen, Thüringen) und eine neue Regionalliga Nord (Niedersachsen, Bremen, Hamburg, Schleswig-Holstein), in die mindestens ein Vertreter der SH-Liga aufsteigt. Da es aus der jetzigen Regionalliga keine Absteiger geben wird, rücken mindestens fünf Verbandsligisten in die SH-Liga nach. Die vier Meister der Verbandsligastaffeln sind Direktaufsteiger, um weitere freie Plätze kämpfen dann die jeweiligen Verbandsliga-Zweiten in einer einfachen Aufstiegsrunde, die an drei Spieltagen (2./3. Juni, 5. bis 7. Juni, 9./10. Juni) ausgetragen wird.
Folglich sind auch zusätzliche Aufsteiger aus den Kreis- in die Verbandsligen zu ermitteln. Sollte sich also der Zweite der Verbandsliga Südost (derzeit Sereetzer SV) in dieser Relegation durchsetzen, gäbe es mehr als die vier für die Kreisliga-Ersten (zurzeit TSV Malente, VfL Oldesloe, TSV Schlutup, TSV Gudow) reservierten Aufstiegsplätze. So greift auch hier eine Aufstiegsrunde der Kreisliga-Zweiten (zurzeit RSV Landkirchen, WSV Tangstedt, Lübecker SC, SSV Güster).
In der Abstiegsfrage gibt es nach jetzigem Stand kaum eine Unwägbarkeit: Aus der SH-Liga und der Verbandsliga Südost steigen jeweils vier Mannschaften ab, auf Kreisebene müssen jeweils die letzten zwei Teams den Gang in die tiefere Klasse antreten. · hö



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