Selbstjustiz

Unbekannter wickelt Falschparker in Plastikfolie und hinterlässt fiese Nachrichten

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Nicht alle Falschparker bekommen "nur" einen Strafzettel.

Wenn Fahrer ihr Auto nicht richtig abstellen, gibt es einen Strafzettel – und manchmal noch mehr. Das mussten britische Besitzer nun am eigenen Wagen spüren.

Die Parkplatzsuche gehört in Großstädten zu einer der schwierigsten Aufgaben. Manche fahren unzählige Male Straßen auf und ab, um eine freie Stelle zu finden. Andere parken weit von ihrem Zielort weg. Und dann gibt es noch die Falschparker, die sich einfach hinstellen, wo es ihnen gerade passt.

"Zum Schutz vor Schäden eingewickelt": Auto mit Frischhaltefolie umwickelt

Dabei ziehen sie nicht nur den Zorn der Anwohner auf sich, sondern riskieren auch einen Strafzettel oder eine fiese Botschaft von Nachbarn. So passiert im britischen Sutton Coldfield. Ein Unbekannter hat auf den Windschutzscheiben von geparkten Autos Notizen hinterlassen und eines sogar eingewickelt – mit Frischhaltefolie.

Dazu stand auf der Scheibe geschrieben: "Parkhinweis. Gesund und sicher. Auto zum Schutz vor Schaden durch Lieferanten eingewickelt. Danke." Auch andere Autos wurden mit Botschaften versehen. So heißt es unter anderem "Kein parken an abgesenkten Bordsteinen" oder "Es gibt einen Parkhinweis aus Gründen. Rechnen Sie mit einer Strafe."

Die Betroffenen haben die örtliche Polizei informiert, berichtet die Nachrichtenseite BirminghamLive. Demnach geht man bislang davon aus, dass ein wütender Anwohner für die Nachrichten und die Frischhaltefolie verantwortlich ist. Einer Schuld sind sich die Autofahrer nicht bewusst. Sie sind der Meinung, korrekt geparkt zu haben.

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Nachrichten und widerliche Aktionen gegen Falschparker

Auch wenn ein in Frischhaltefolie eingewickeltes Auto fies klingt, ist dies nichts im Vergleich zu anderen Aktionen gegen vermeintliche Falschparker. Im vergangenen Jahr verteilte ein Unbekannter in Großbritannien gebackene Bohnen auf dem Dach eines Autos.

Richtig radikal ging ein Unbekannter Mitte letzten Jahres in Bad Schönborn vor. Weil ein Mann seinen Wagen entgegen der Fahrtrichtung parkte, rammte der Täter einen 20 Zentimeter langen Nagel in die Motorhaube. An diesem hing die Notiz: "Parke richtig".

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anb

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