„Es tut mir wirklich leid“

Relativierungs-Vorwurf in #MeToo-Debatte: Matt Damon entschuldigt sich

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Matt Damon hat sich für Äußerungen in der #MeToo-Debatte entschuldigt.

In der Debatte um den Filmproduzenten Harvey Weinstein hat sich US-Schauspieler Matt Damon für umstrittene Äußerungen entschuldigt.

New York - US-Schauspieler Matt Damon („Der Marsianer - Rettet Mark Watney“) hat sich für seine umstrittenen Äußerungen in der Debatte um sexuelle Übergriffe entschuldigt. „Ich wünsche, ich hätte viel mehr zugehört, bevor ich mich da eingeschaltet habe“, sagte der 47-Jährige am Dienstag (Ortszeit) in der TV-Show „Today“. „Es tut mir wirklich leid.“

Viele der Frauen der „Times Up“-Bewegung, die für einen kulturellen Wandel in Hollywood eintritt, seien seine Freunde, die er liebe und respektiere. Er unterstütze diese Frauen und wolle ein Teil des Wandels sein, sagte Damon. „Ich sollte mich mal zurücknehmen und für eine Weile meinen Mund halten“.

Kritik wegen unpopulären Positionen

Genau das hatten Kritiker im Dezember von dem Schauspieler gefordert. Damals hatte Damon mehrmals unpopuläre Positionen in der Debatte um den Filmproduzenten Harvey Weinstein vertreten. So hatte der Filmstar gesagt, es gebe ein ganzes „Spektrum von Verhaltensweisen“: Es sei etwas anderes, jemandem den Po zu tätscheln, als jemanden zu vergewaltigen.

Außerdem hatte er kritisiert, dass nicht über Männer gesprochen werde, die sich - wie er - immer anständig verhalten hätten. Nach den Äußerungen hatten ihm Kritiker und auch Fans vorgeworfen, sexuelle Übergriffe gegen Frauen zu relativieren.

dpa

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