„Maximal zulässige Strafe“

Nach Stuntman-Tod: Produzenten von „The Walking Dead“ müssen Strafe zahlen

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Szene aus der amerikanischen Serie „The Walking Dead“. 

Nach dem Tod eines US-amerikanischen Stuntmans bei den Dreharbeiten der Zombie-Serie „The Walking Dead“, müssen die Produzenten Strafzahlungen leisten. 

Die Produktionsfirma der US-Zombieserie "The Walking Dead" ist nach dem Tod eines Stuntmans mit einer Geldstrafe belegt worden. Das Unternehmen Stalwart Films müsse die "maximal zulässige Strafe von 12.675 Dollar (gut 10.500 Euro) zahlen, erklärte die US-Behörde für Arbeitssicherheit (OSHA) am Freitag. Die Entscheidung sei ein "Weckruf" für Hollywood. Die gesamte Filmbranche müsse dafür sorgen, dass die Sicherheit von Schauspielern und Stuntmen gewährleistet sei.

Der Stuntman John Bernecker starb im Juli, nachdem er bei Dreharbeiten im US-Bundesstaat Georgia von einem Balkon fast sieben Meter in die Tiefe gestürzt war. Medienberichten zufolge verpasste er ein Sicherheitskissen um mehrere Zentimeter. 

Tödliche Unfälle bei Filmdrehs häufen sich 

In den vergangenen beiden Jahren hatten sich am Set mehrerer US-Kino- und Fernsehproduktionen zahlreiche Unfälle ereignet. Bei einem Flugzeugabsturz am Rande von Dreharbeiten zum Film "Barry Seal: Only in America" mit Hollywood-Star Tom Cruise waren 2015 in Kolumbien zwei Piloten ums Leben gekommen. Auch die Dreharbeiten zu den Filmen "Resident Evil: The Final Chapter" und "Blade Runner 2049" wurden von tödlichen Unfällen überschattet.

AFP

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