AMD vs. Intel

Überraschung bei Laptops mit Mittelklasse-CPU

Intel-Dominanz gebrochen: Bei Mittelklasse-Notebooks spielen AMDs Ryzen-Prozessoren jetzt ganz vorne mit. Foto: Franziska Gabbert/dpa-tmn
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Intel-Dominanz gebrochen: Bei Mittelklasse-Notebooks spielen AMDs Ryzen-Prozessoren jetzt ganz vorne mit. Foto: Franziska Gabbert/dpa-tmn

Jahrelang führte an Intels Core-i-Prozessoren kein Weg vorbei - vor allem nicht in Notebooks. Nun wendet sich das Blatt, wie ein aktueller Test zeigt.

Berlin (dpa/tmn) - Intels Core-i-Prozessoren der zehnten Generation zogen vor ziemlich genau einem Jahr in erste Notebook-Modelle ein. Damals waren sie alternativlos.

Doch inzwischen hat AMD seine Ryzen-Prozessoren so erfolgreich weiterentwickelt, dass sie Intel-Chips im wichtigen Mittelklasse-Segment schlagen - und das zu attraktiven Preisen, berichtet das Fachmagazin "Chip" (Ausgabe 9/20), das aktuelle Mittelklasse-Notebooks getestet hat.

Konkret handele es sich bei den empfehlenswerten neuen Ryzen-Prozessoren um die 7er- und 5er-Modelle, deren Seriennummern mit einer 4 beginnen. Sie werden mit sieben Nanometer winzigen Strukturen gefertigt und arbeiten mit einem sehr hohen Basistakt. Ebenfalls erfreulich: Fast alle neuen getesteten Ryzen-Notebooks kommen mit flexibel nutzbarem USB-C-Ladegerät.

Mit einem AMD Ryzen 5 4500U an Bord gelingt dem Lenovo Yoga Slim 7 (82A20007GE) der Sprung an die Notebook-Bestenliste von "Chip". Es kostet 780 Euro und hält im Videobetrieb länger als 20 Stunden mit einer Akkuladung durch.

Mit dem gleichen Prozessor landet Lenovos Ideapad 5 Ryzen 5 (14ARE05) als Preistipp auf dem fünften Platz der Liste. Es überzeugte die Experten mit der drittbesten Performance im Testfeld, läuft 12 Stunden im Videobetrieb und kostet nur 650 Euro.

Dazwischen liegen auf den Plätzen zwei und drei der Bestenliste Notebooks mit einem Intel Core-i5-Prozessor (10210U): das 1050 Euro teure Schenker Slim 15-l19xds Red Edition sowie das Asus Zenbook 13 (UX333FAC-A3068T) für 880 Euro.

© dpa-infocom, dpa:200821-99-251635/2

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