Neue Asphaltdeckschicht: Inselweite Arbeiten nächste Woche abgeschlossen

25 000 Quadratmeter Straße erneuert

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Selbst für kleine Abschnitte  wie an der Ecke Nordermühle und Niendorfer Weg wurde schweres Gerät aufgefahren.

FEHMARN -mb- Fehmarn hat bekanntlich mit rund 300 km ein großes Straßennetz, was entsprechend instand gehalten werden muss. Dass das nicht gerade einfach ist, wird am Zustand vieler Straßen deutlich. In der zweiten Aprilwoche hatte die Stadt mit umfänglichen Asphaltierungsmaßnahmen begonnen und wird diese in der nächsten Woche beenden. Dann werden insgesamt 25 000 Quadratmeter, verteilt auf 25 Straßenabschnitte, in einem deutlich besseren Zustand sein. Rund eine Millionen Euro kostet das Unterfangen – damit hat die Stadt mehr investiert als in den letzten Jahren.

Die Arbeiten in der Gorch-Fock-Straße sind fast abgeschlossen.

„Die Straßenabschnitte haben größtenteils eine Asphaltdeckschicht bekommen. Alles ist glatt gelaufen. Es gab nur die üblichen Herausforderungen – zum Beispiel die Witterung, die die Arbeiten leicht verzögert hat“, ist Bauhof-Vorarbeiter Kevin Kühl mit der bisherigen Arbeit der beauftragten Firma Asphaltmischwerk Eutin zufrieden. Darüber hinaus sind 8,5 km Risse auf Straßenoberflächen beseitigt worden. Sein Kollege Marco Jahnke konkretisiert: „In der Ausführung sind gerade die Arbeiten in der Gorch-Fock-Straße – ausstehend sind noch Birkenweg, Sommerweg und Mühlenstraße in Burg, zudem Arbeiten an Hauptstraße und Gehren in Petersdorf und am Radweg in Neue Tiefe auf der Ostseite.“

Aus eigenen Mitteln ist der Bauhof mit weiteren Pflasterarbeiten am Radweg von Neue Tiefe in Richtung Burgtiefe beschäftigt. „Das geschieht im Rahmen der Verkehrssicherungspflicht. Damit wollen wir am Ende der nächsten Woche fertig sein“, so Jahnke.

Kevin Kühl (l.) und Marco Jahnke im ihrem Büro des Bauhofes in Burg.

Gefragt, ob die Maßnahmen ausreichen, schütteln beide unisono den Kopf. „Das reicht bei weitem nicht. Die jetzigen Unterhaltungsmaßnahmen haben wir an den inselweit extremsten Stellen durchgeführt, wo diese in der Form noch möglich sind“, sagt Kühl.

Lars Laußat aus dem Fachbereich Bauen und Häfen verweist auf die Entscheidungen, die in der Politik getroffen werden müssen, erwähnt aber, dass bekanntlich erstmals alle Strecken der Insel in einem Straßenkataster erfasst werden sollen. „Es ist ein mehrstufiger Prozess“, erklärt Laußat. Erst wird ein Straßen- und Wegenetz erarbeitet, dann die Art des Weges festgelegt, um letztendlich zu entscheiden, welche Strecken mit einem Messfahrzeug befahren werden sollen. „Die Befahrung soll im Herbst stattfinden. Als Firma haben wir die Straßengutachter Lehmarn und Partner beauftragt“, so Laußat, der von einem komplexen Vorhaben spricht. „Das gibt es nicht von der Stange, daher hat es auch länger gedauert.“

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