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Die Suche nach dem Vermissten wurde am Sonnabend unter anderem auf den Bereich Todendorf ausgedehnt. Sie blieb aber ohne Erfolg.

Feuerwehr, Polizei, Drohnen und Spürhunde im Einsatz / Möglicherweise orientierungslos

28-Jähriger seit Freitag vermisst

Fehmarn – Von Andreas Höppner Seit Freitag (20. November) wird der 28-jährige Jan A. vermisst. Der junge Mann ist wohnhaft in Nordrhein-Westfalen, zum Zeitpunkt seines Verschwindens hat er sich nach Mitteilung der Polizei auf Fehmarn aufgehalten und ist zuletzt am Freitag gegen 17.30 Uhr im Bereich Marienleuchte gesehen worden. Eine groß angelegte Suchaktion, die Freitagabend startete, in der Nacht unterbrochen und am Sonnabend fortgesetzt wurde, blieb jedoch erfolglos.

  • Spürhunde schlugen an einigen Stellen an
  • Suche auf Burgstaaken ausgedehnt
  • Fehmaraner werden gebeten in Scheuen, Geräteschuppen und ähnlichen Gebäuden Ausschau zu halten

Während am Freitag zunächst die Polizei nach dem Vermissten suchte, wurden gegen 21 Uhr unter Leitung des stellvertretenden Gemeindewehrführers Heino Lafrenz Kräfte der Freiwilligen Feuerwehren Puttgarden/Todendorf und Bannesdorf hinzugezogen. Zum Einsatz kamen zusätzlich mit Wärmebildkameras ausgerüstete Drohnen der Freiwilligen Feuerwehren Schönwalde und Timmendorfer Strand sowie neun Spürhunde der Rettungsstaffel Ost. Bei der Suche am Freitag habe man sich mit rund 20 Leuten auf die Bereiche Marienleuchte, wo jedes Grundstück abgesucht worden sei, und Puttgarden konzentriert, schilderte der Einsatzleiter das Vorgehen. Um 3 Uhr sei die Suche dann ergebnislos eingestellt worden.

Sonnabend Suche mit rund 50 Personen

Am Sonnabend dann der zweite Anlauf, nachdem die Kripo gegen 10.30 Uhr Kontakt mit der Feuerwehr aufgenommen hatte. Nach einer Lagebesprechung um 12 Uhr, so Lafrenz, sei die Suche auf einen größeren Bereich ausgedehnt und um 13 Uhr fortgesetzt worden. Dieses Mal mit noch mehr Personal. Am Start war neben den Feuerwehren Puttgarden/Todendorf und Bannesdorf auch die Meeschendorfer Wehr. Erneut im Einsatz zudem die Drohnen, 15 Spürhunde der Rettungsstaffel Ost sowie rund 20 Spontanhelfer, sodass etwa 50 Personen in die Suche nach Jan A. eingebunden waren.

„Der Erfolg hat sich leider nicht eingestellt“, bedauerte Heino Lafrenz nach rund neunstündiger Suche im Bereich Puttgarden, Niobe-Denkmal, Gammendorf, Vadersdorf und Todendorf. Die Spürhunde hatten zwar an einigen Stellen angeschlagen, doch der Vermisste konnte auch nach einer weiteren rund neunstündigen Suche nicht gefunden werden.

Von offizieller Seite wurde die Suche danach zunächst eingestellt. Am Sonntagnachmittag kamen erneut Spürhunde zum Einsatz. Die Suche wurde auf Burgstaaken ausgedehnt.

Der Vermisste ist etwa 1,88 Meter groß, hat dunkelbraune Haare und trägt einen Vollbart. Er ist mit einem dunklen Kapuzenpullover und einer Jogginghose bekleidet. Der junge Mann trägt keine Schuhe.

Möglicherweise sei Jan A. orientierungslos und benötige dringend Hilfe, heißt es aus dem privaten Umfeld des Vermissten. Fehmaraner werden gebeten, auch in Scheunen, Geräteschuppen oder ähnlichen Gebäuden nach dem jungen Mann Ausschau zu halten.

Die Polizei bittet die Bevölkerung darum, Hinweise über den Notruf 110 oder die Rufnummer des Kriminaldauerdienstes in Lübeck (0451 1314604) mitzuteilen.

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