Unglück im Jachthafen Burgtiefe

70-Jähriger stirbt nach Sturz ins Hafenbecken

FEHMARN - hö - Am späten Donnerstagabend stürzte ein 70-jähriger Mann in das Hafenbecken des Jachthafens Burgtiefe. Nach Mitteilung der Pressestelle der Polizei konnte der Niedersachse zwar aus dem Wasser gerettet werden, er verstarb jedoch wenig später im Krankenhaus.

Gegen 22.45 Uhr war die Polizeileitstelle in Kenntnis gesetzt worden. Nach derzeitigem Sachstand war der Mann offenbar von einem dortigen Steg in das Hafenbecken gefallen. Mit vereinten Kräften von mehreren Helfern habe der bewusstlose Niedersachse aus dem Wasser gerettet werden können.

Zum Einsatz gekommen war auch die Freiwillige Feuerwehr Burg. Nach Angaben von Wehrführer Dirk Westphal leuchtete die Wehr den Steg aus und unterstützte die Hilfsmaßnahmen. Sanitäter und der alarmierte Notarzt übernahmen die weitere Versorgung und Reanimation. Der Mann wurde in ein Krankenhaus gebracht. Sein Gesundheitszustand erwies sich jedoch als so schlecht, sodass er noch in der Nacht verstarb.

Wie der Mann in das Hafenbecken geriet, ist laut Polizei Bestandteil der laufenden Ermittlungen. Der Kripo in Neustadt liegen derzeit keine Hinweise auf ein Fremdverschulden oder etwaige Straftaten vor. Es wird von einem tragischen Unglücksfall ausgegangen.

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