CDU Fehmarn mit eigenem Bürgermeisterkandidaten / Vorstand einstimmig für 44-Jährigen

Ackermann will ins Rathaus

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Der CDU-Ortsverbandsvorsitzende Raphael Ackermann möchte Jörg Weber auf dem Chefsessel im Rathaus beerben. Der 44-Jährige ist vom CDU-Vorstand einstimmig nominiert worden.

Fehmarn – hö – Raphael Ackermann (44) will Bürgermeister der Stadt Fehmarn werden. Der Vorsitzende des CDU-Ortsverbandes wirft als vierter Kandidat für den Posten des Verwaltungschefs seinen Hut in den Ring. Am Donnerstagabend sei ein einstimmiger Vorstandsbeschluss erfolgt, mit ihm als eigenen CDU-Kandidaten ins Rennen gehen zu wollen, so Ackermann gegenüber dem FT. Die Bürgermeisterwahl findet am 7. März 2021 statt. Bislang treten neben Amts- inhaber Jörg Weber (SPD) noch die von der WUW unterstützte Doris Klemptner (parteilos) und Marco Eberle (Grüne) an.

  • Wahlprogramm noch vor Weihnachten
  • Ackermann lebt seit 31 Jahren auf Fehmarn 
  • Entschluss in den letzten Monaten gereift

Seine Kandidatur müsse aber noch von der Mitgliederversammlung bestätigt werden, so Ackermann einschränkend. Anfang Dezember soll die Zusammenkunft stattfinden. Die Zustimmung dürfte wohl nur eine Formsache sein. Noch vor Weihnachten soll dann die offizielle Kandidatenvorstellung und die Präsentation des Wahlprogramms erfolgen.

Ackermann ist gelernter Bürokaufmann und zurzeit als Hauptbuchhalter bei einer Krankenhausgesellschaft tätig. Er lebt seit 31 Jahren auf Fehmarn und wohnt in Burg, ist nicht verheiratet, aber seit 23 Jahren „in festen Händen“. In der Freizeit spielt er noch immer Fußball bei den Alten Herren. Als Spieler und Trainer war er aktiv auf Fehmarn und auf der anderen Seite des Fehmarnsunds in Großenbrode.

Seit 2017 führt der 44-Jährige als Vorsitzender den CDU-Ortsverband. Nach der Kommunalwahl 2018 war er zunächst als wählbarer Bürger im Finanzausschuss tätig, Anfang dieses Jahres rückte er für Aileen Ehler in die Stadtvertretung nach und hat seitdem auch den Vorsitz im Tourismusausschuss inne.

Ursprünglich sei sein Ziel gewesen, erst bei der nächsten Bürgermeisterwahl 2027 anzutreten, doch da die CDU unbedingt einen eigenen Kandidaten aufstellen wollte, sei in den vergangenen Wochen und Monaten der Entschluss gereift, schon jetzt an den Start zu gehen, erläutert Ackermann auf Nachfrage.

„Man ist es den Bürgern schuldig, dass man Verantwortung übernimmt“, führt laut Ackermann am CDU-Entschluss, einen Kandidaten aus den eigenen Reihen aufzustellen, kein Weg vorbei.

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