Erweiterung mit lichtdurchfluteter Halle geplant / Hinnerk Haltermann: „Das ist ein vorbildliches Projekt“

Adventure-Golf bei jedem Wetter

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Die Adventure-Golf-Anlage in Meeschendorf ist bereits seit sieben Jahren in Betrieb. Für eine saison-unabhängige Nutzung ist jetzt eine Erweiterung geplant.

FEHMARN -hö- Bei elf Grad Lufttemperatur gab es auf Fehmarn am Sonntag den ersten Frühlingshauch zu verspüren. Eine willkommene Einstimmung auf das kommende Wochenende, an dem erste touristische Freiluftangebote in die neue Saison starten. Darunter ist auch die Adventure-Golf-Anlage in Meeschendorf. Im Bau- und Umweltausschuss wurde jetzt der Grundstein dafür gelegt, dass das Angebot in naher Zukunft witterungsunabhängig und ganzjährig genutzt werden kann.

Einer erforderlichen B-Plan-Änderung, die im nordöstlichen Bereich die Ausweisung eines zweiten Baufensters vorsieht, stimmte der Ausschuss einstimmig zu. „Das ist ein vorbildliches Projekt“, so Hinnerk Haltermann (CDU), der die Sitzung leitete. Großen Diskussionsbedarf hatte es zuvor nicht gegeben.

Die Adventure-Golf-Anlage in Meeschendorf, seit 2010 in Betrieb und als landesweites Leuchtturmprojekt der Aktivregion Wagrien-Fehmarn ausgezeichnet, soll nun um eine rund 1250 Quadratmeter große lichtdurchflutete Halle erweitert werden. Sie soll Platz bieten für 18 weitere Bahnen, eine Saisonverlängerung und eine ganzjährige Beschäftigung der Mitarbeiter ermöglichen. Investor Sebastian Sporleder geht von einem Investitionsvolumen in Höhe von rund 450000 Euro aus.

Nächster Schritt für die Wakeboardanlage

In planungsrechtlicher Hinsicht einen Schritt weiter ist nun auch der beabsichtigte Bau einer Wakeboardanlage in Wulfen, die in unmittelbarer Nähe zum Burger Binnensee errichtet werden soll. Der Ausschuss stimmte einstimmig einer erforderlichen Änderung des Flächennutungsplans zu. Mittlerweile geklärt werden konnte, inwieweit das Vorhaben von der Erweiterung des Gewässerschutzstreifens von 100 auf 150 Metern berührt wird. Glücklicherweise gar nicht, untere sowie obere Naturschutzbehörde hätten nichts gegen eine Fortführung der Planung, und die küstenschutzrechtliche Genehmigung liege ebenfalls vor, teilte das zuständige Planungsbüro mit.

Mit dem mobilen Wasserpark am Südstrand, der im letzten Sommer bereits seinen Betrieb aufgenommen hat, tauchte ein weiteres touristisches Projekt noch einmal im Bau- und Umweltausschuss auf. Es war die erste Änderung des B-Plans zu beschließen, da sich der Standort der Basisstation nach Westen in Richtung DLRG-Gebäude verschoben hat. Auch hierfür gaben die Mitglieder des Bau- und Umweltausschusses einstimmig grünes Licht.

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