Auf Fehmarn fürchten die Schlecker-Mitarbeiter um ihre Arbeitsplätze:

Arbeitslosigkeit noch einmal niedriger als im Vorjahr

FEHMARN/OLDENBURG - Von Heiko Witt - Die Arbeitslosigkeit im Bezirk der Arbeitsagentur Oldenburg ist im Vergleich zum Vormonat gestiegen, im Vergleich zum Vorjahresmonat aber immer noch gesunken.

Die Arbeitsagentur meldet Ende Januar 2577 Arbeitslose, das sind 402 oder 18,5 Prozent mehr als im Dezember. Es sind aber auch 104 oder 3,9 Prozent weniger als im Januar 2011. Es gibt 254 freie Stellen, das ist ein Plus von 14,4 Prozent zum Vorjahr. Die Arbeitslosenquote betrug im nördlichen Ostholstein 10,6 Prozent (Vorjahr 11,0 Prozent). Das ist die höchste Quote aller vier ostholsteinischen Dienststellen. In Neustadt liegt die Quote bei 9,8 Prozent, in Eutin bei 8,7 Prozent und in Timmendorfer Stand nur bei 7,5 Prozent. Im Kreis Ostholstein waren Ende Januar 8317 Arbeitslose gemeldet, das waren 1119 (15,5 Prozent) mehr als im Vormonat und 442 (5,0 Prozent) weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote liegt bei 8,5 Prozent. Nach dem Insolvenzantrag der Drogeriekette „Schlecker“ zittern die Mitarbeiter der Läden auf Fehmarn um die Arbeitsplätze. 3732 Arbeitslose wurden bei den Arbeitsagenturen in Ostholstein im Rechtskreis des SGB III betreut, 869 (30,4 Prozent) mehr als im Dezember und 203 (5,2 Prozent) weniger als vor einem Jahr. Beim Jobcenter Ostholstein (Rechtskreis SGB II) waren 4585 Arbeitslose gemeldet, das waren 250 (5,8 Prozent) mehr als im Vormonat und 239 (5,0 Prozent) weniger als vor einem Jahr.

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