Filmdreh Arte auf Fehmarn Ernst-Ludwig-Kirchner
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Das Arte-Team drehte in den Räumlichkeiten der Ernst-Ludwig-Kirchner-Dokumentation in Burg.

Kultursender widmet sich dem Expressionisten

Arte auf Spurensuche: Ernst Ludwig Kirchner auf Fehmarn

  • Reinhard Gamon
    VonReinhard Gamon
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Welche Orte inspirierten Ernst Ludwig Kirchner? Ein Filmteam des Kultursenders Arte ging auf Fehmarn dieser Frage nach. Der Beitrag soll in der täglichen Sendung „Stadt Land Kunst“ ausgestrahlt werden.

  • Arte drehte drei Tage auf Fehmarn.
  • Was inspirierte Ernst Ludwig Kirchner auf Fehmarn?
  • Kirchner verweilte in den Jahren 1908 sowie 1912 bis 1914 auf Fehmarn.

Fehmarn – Drei Tage weilte ein zweiköpfiges Fernsehteam aus Paris vom deutsch-französischen Kultursender Arte auf Fehmarn und begab sich auf die Spuren des Künstlers Ernst Ludwig Kirchner. Mit einer Kamera und einer Drohne für Landschaftsaufnahmen im Gepäck fing das Team passende Motive ein, um im Rahmen einer Dokumentation über den mehrjährigen Fehmarn-Aufenthalt des großen Expressionisten und das künstlerische Schaffen Kirchners zu berichten.

In der Sendung „Stadt Land Kunst“ als Beitrag bei Arte

Ab 13 Uhr werden bei Arte täglich unter dem Titel „Stadt Land Kunst“ Beiträge aus der Rubrik „Inspiration“ gesendet. Aus Orten auf der ganzen Welt wird berichtet. Und nun auch von der Ostseeinsel Fehmarn, wo Szenen für „Kirchner auf Fehmarn“ abgedreht werden. Der exakte Sendetermin steht noch nicht fest, doch voraussichtlich Anfang des nächsten Jahres soll der Beitrag auf dem Kunst- und Kultursender gezeigt werden.

Ernst-Ludwig-Kirchner-Verein Fehmarn begleitete und unterstütze Dreh

Unterstützung bei seiner Arbeit fand das französische Fernsehteam durch die Mitglieder des Ernst-Ludwig-Kirchner-Vereins Fehmarn, Susi Röder, Dr. Heinrich Winter und Thomas Hillebrand. Sie informierten das Drehteam vor Ort über das Wirken des weltbekannten Expressionisten, der Gründungsmitglied der Künstlergruppe „Die Brücke“ war.

Fehmarn – Kirchners Paradies

Bekanntlich weilte Ernst Ludwig Kirchner in den Jahren 1908 sowie 1912 bis 1914 jeweils eine Zeit lang auf Fehmarn, wo bedeutende Werke des Künstlers entstanden, die heute weltweit in Museen und Galerien ausgestellt sind. Kirchner selbst bezeichnete die Ostseeinsel als sein Paradies.

Drehorte in Burg, Burgstaaken, Staberhuk und Steilküste im Südosten der Insel

Die Villa „Port Arthur“ in Burgstaaken war der erste Aufenthaltsort Ernst Ludwig Kirchners.

Zu den Drehorten gehörten der Hafen Burgstaaken, über den Kirchner erstmals als Reisender Fehmarn betrat, die Villa „Port Arthur“ im Staakensweg, in der der Künstler im Jahr 1908 wohnte, sein späterer Aufenthaltsort beim Leuchtturm Staberhuk sowie die Steilküste im Südosten Fehmarns.

Weitere Drehorte waren der historische Straßenzug Badstaven, die St.-Nikolai-Kirche in Burg und selbstverständlich auch die Ernst-Ludwig-Kirchner-Dokumentation in der Burger Bahnhofstraße. Auch das Gelände in Staberhof mit seiner Scheune, die Kirchner im Bild festhielt, wurde vom Arte-Team aufgesucht.

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