Stadtwerke- und Hafenausschuss: Aushub wahrscheinlich auf 4,50 Metern Tiefe

Ausbaggerung erst ab 2020

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Frachter wie die „Värmland“, die einen Tiefgang von 4,70 m besitzt, können in Burgstaaken nur einlaufen, wenn sie nicht voll beladen sind.

FEHMARN -hö- Vor 20 Jahren waren die Fahrrinne und der Hafen Burgstaaken zum letzten Mal ausgebaggert worden, damals auf eine Tiefe von fünf Metern. Doch mittlerweile sind einige Bereiche versandet, sodass erneut ausgebaggert werden muss. Wahrscheinlich geht‘s aber nur auf eine Tiefe von 4,50 Metern. Akuter Handlungsbedarf für das Jahr 2019 besteht nicht.

In der Sitzung des Stadtwerke- und Hafenausschusses berichtete der kommissarische Fachbereichsleiter Arndt Meislahn davon, dass die Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes (WSV) für 2019 eine Unterhaltungsbaggerung in der Zufahrt außerhalb des Binnensees durchführen möchte. Allerdings, so Meislahn, soll nur auf eine Solltiefe von 4,50 Metern plus Puffer von 20 Zentimetern ausgebaggert werden. Fünf Meter auf städtischem Gebiet würden dann keinen Sinn machen, folgerte Meislahn.

Die Kosten würden sich damit auch wesentlich reduzieren. Bei einer Tiefe von fünf Metern fielen rund 35000 m³ Aushubmaterial an, bei 4,50 Metern wohl nur bis zu 10000 m³, so Meislahns Schätzung.

Der Ausschuss plädierte dafür, im kommenden Jahr durch ein Planungsbüro die anfallenden „Massen vernünftig ermitteln“ zu lassen und die geschätzten Kosten hierfür in Höhe von rund 40000 Euro über einen Nachtragshaushalt bereitzustellen. Ab 2020 könne dann mit der Ausbaggerung begonnen werden.

Jürgen Kölln (CDU) erinnerte in Sachen Ausbaggerungstiefe daran, dass die Ceravis AG, die den Speicher betreibt, bei der Stadt Fehmarn eine Ausbaggerung auf fünf Metern Tiefe beantragt habe. Die Verwaltung will das noch einmal prüfen.

Ebenfalls soll noch einmal überlegt werden, wie die Einnahmesituation des defizitären Kommunalhafens verbessert werden kann.

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