Hansebelt: Buchholz relativiert Kostensteigerung Hinterlandanbindung

Beltquerung bringt Schub

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Mit Hansebelt-Bäumchen: Dr. Frank Schröder-Oeynhausen (v.l.) vom Technikzentrum Lübeck, Bernd Buchholz, Wolfgang Marquardt, Norbert Basler (Basler AG) und Claus Kjeldsen vom Heimdall Institut.

Lübeck/Fehmarn –mb– „Die Möglichkeiten im Dreieck Hamburg-Schwerin-Fehmarn lassen das Herz eines regionalen Wirtschaftsförderers höher schlagen“, frohlockte Wolfgang Marquardt, Prokurist der OstWestfalenLippe Gesellschaft zur Förderung der Region, vor Kurzem beim Hansebelt-Kongress in Lübeck. Mehr als 170 Vertreter aus Mitgliedsunternehmen der Wirtschaftsinitiative sowie Interessenten aus Wirtschaft und Politik waren gekommen, darunter Landtagspräsident Klaus Schlie (CDU) und Wirtschaftsminister Bernd Buchholz (FDP).

Letzterer hielt mit seiner Überzeugung in Sachen Tunnelbau nicht hinter dem Berg. „Durch die Fehmarnbeltquerung erhält die Region noch einmal einen richtigen Schub.“ Allerdings gelte es bereits jetzt, die Chancen zu nutzen, „die mit dem Zusammenwachsen der Regionen auf beiden Seiten des Fehmarnbelts entstehen“. Auf die Frage, ob die Hinterlandanbindung zu teuer geworden sei, entgegnete der Minister gelassen: „Nur, wenn man die Zahlen von 2007 zugrunde legt. Inzwischen sind Planungen für den Bau einer neuen Eisenbahntrasse mit Lärmschutz und eine neue Fehmarnsundquerung hinzugekommen.“ Das sei ein transeuropäisches Projekt, das nicht am Teilstück Puttgarden-Hamburg scheitern dürfe, so Buchholz.

Lars Friis Cornett, Deutschlandchef des Tunnelplaners Femern A/S, zeigte sich beeindruckt: „Es ist toll, dass die Wirtschaft schon jetzt vorangeht und die Entwicklung der Region mitgestalten will.“

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