7. Fehmarn Northern Open in Burgstaaken / Niebuhr dankbar, dass gespielt werden konnte

Boulefreunde trotzen Corona

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Die Boule-Kugeln flogen und rollten am Wochenende bei den 7. Fehmarn Northern Open in Burgstaaken. Die Organisatoren waren froh, dass das Turnier wenigstens in abgespeckter Form stattfinden konnte

Fehmarn –ga– Kleiner als in den Jahren zuvor fielen die 7. Fehmarn Northern Open am Wochenende am Kommunalhafen Burgstaaken aus. Grund dafür, dass diese inzwischen zur Tradition gewordene und von den Boulefreunden Fehmarn ausgerichtete Veranstaltung nicht die Ausmaße vergangener Jahren erreichte, ist die Corona-Pandemie. Frank Niebuhr, Sprecher der Organisatoren, ist aber froh und dankbar, dass das sportliche Treffen in diesem Jahr überhaupt stattfinden konnte.

„Die Vorbereitungen des nächsten Turniers beginnen eigentlich schon mit Beendigung des letzten Events. Und schließlich erst gute drei Wochen vor der siebten Auflage war sicher, dass das Open-Air-Turnier auf Fehmarn überhaupt stattfinden konnte“, äußerte sich Frank Niebuhr erleichtert gegenüber dem FT. „In Sachen Hygiene, Einhaltung der Abstände und Begrenzung der Teilnehmerzahl gab es natürlich zwar einschneidende, aber dennoch zu verkraftende Vorgaben“, so Niebuhr weiter.

Alle Ranglistenturniere und die deutschen Meisterschaften wurden seitens des Deutschen Pétanque-Verbandes (DPV) wegen der Corona-Krise abgesagt, so konnte nicht für die Nominierung zum Nationalkader gepunktet werden.

Boulespieler aus dem Ausland waren in diesem Jahr in Burgstaaken nicht dabei, doch Freunde der beliebten Sportart reisten aus dem ganzen Bundesgebiet an, unter anderem aus Koblenz, Berlin oder Steinfurt.

Die Anzahl der Sportler aus Lübeck war besonders groß. Unter ihnen war auch Mark Wildeboer, der für den Verein Lübecker Boule Club antrat. Er war der prominenteste Spieler des Turniers, denn er gehört der aktuellen niederländischen Nationalmannschaft an. Weitere anwesende Top-Spieler waren unter anderem Jan Garner vom BCO Scharmbeck und Till-Vincent Goetzke aus Berlin. Seitens der gastgebenden Boulefreunde Fehmarn nahmen 15 Mannschaften, davon acht am Doublette- und sieben amTriplette-Turnier, aktiv teil.

„Die notwendigen Einschränkungen und besonderen Hygienevorschriften aus Anlass der Corona-Pandemien nehmen wir Spieler gerne in Kauf“, war von Boule-Sportler Reinhard Schwertfeger aus Lübeck auf Nachfrage des FT zu vernehmen. Er spielt ebenfalls für den Verein Lübecker Boule Club. „Es sind nur eine Handvoll Spieler, die großes Interesse gehabt hätten, im Rahmen der offiziellen deutschen Rangliste zu punkten“, erläutert er. „Uns geht es in erster Hinsicht um reines Just for Fun im Rahmen unseres Sports, der bei uns groß geschriebenen Geselligkeit“, fügte er hinzu.

Reinhard Schwertfeger selbst reiste an beiden Turniertagen am Sonnabend und am Sonntag jeweils aus Lübeck an. Andere Sportler nutzten das Turnier für einen kurzen oder auch längeren Ferienaufenthalt auf der Insel Fehmarn. So war es dann auch kein Wunder, dass bereits Tage vor dem eigentlichen dreitägigen Turnier einige Boulebahnen in Vorbereitung des Turniers schon gut bespielt wurden.

Mehr als 20 freiwillige Helfer

Insgesamt trugen über 20 freiwillige Helfer der Boulefreunde Fehmarn unter der Gesamtleitung von Frank Niebuhr zum Gelingen der siebten Auflage der Fehmarn Northern Open bei. Für dieses Engagement bedankte sich Frank Niebuhr bei seinen Sportkameraden. Einen besonderen Dank für die gute Unterstützung richtete Niebuhr außerdem an den Tourismus-Service Fehmarn (TSF). Der TSF stellte unter anderem die Veranstaltungsbühne für das Turnier zur Verfügung.

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