Blaulicht eines Polizeifahrzeuges
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Den Beamten der Polizeistation Fehmarn ist der Brandstifter in die Arme gelaufen. Foto: dpa

24-Jähriger ist Polizei bekannt

Fehmarn: Polizei fasst alkoholisierten Brandstifter

  • Manuel Büchner
    vonManuel Büchner
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Erst ein Fehlalarm, dann ein Brand: Die Polizei Fehmarn kann den Brandstifter dingfest machen. Am nächsten Tag gibt der Übeltäter seine Tat zu.

Fehmarn – Erst ein Fehlalarm für das Gelände der Inselschule Fehmarn am späten Sonnabendabend, der sich als Missbrauch des Notrufes entpuppte, und kurz vor Mitternacht eine weitere Alarmierung – diesmal brannte es wirklich (wir berichteten). Das Feuer in der Mühlenstraße hatten Beamte der Polizeistation Fehmarn erkannt. Beide Ereignisse hängen miteinander zusammen, wie die Polizei jetzt berichtet. Im Zentrum steht ein 24-jähriger Ostholsteiner, der bereits in der Vergangenheit wegen des Notruf-Missbrauches in Erscheinung getreten sei, so die Pressestelle der Polizei.

Durch den Hinweis eines Zeugen konnte die Polizei die Verbindung ziehen, zumal der Mann „aggressiv und brüllend“ auf die Beamten zugelaufen sei. Später wehrte er sich gegen die Verhaftung. Ein auf der Dienststelle durchgeführter Atemalkoholtest ergab 2,03 Promille. Zur Verhinderung weiterer Straftaten verbrachte der Mann die Nacht bei der Polizei. Am nächsten Morgen habe der Mann die Brandstiftung in der Mühlenstraße gegenüber den Beamten zugegeben, so die Pressestelle. Der 24-Jährige wurde danach wieder auf freien Fuß gesetzt. Der Brandort wurde von der Kripo Oldenburg, die die Ermittlungen führt, beschlagnahmt.

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