Rathaus von Fehmarn in Burg
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Am Sonntag (21. März) entscheidet sich, wer die nächsten sechs Jahre Chef im Rathaus ist.

Stichwahl zwischen Weber und Klemptner

Bürgermeisterwahl Fehmarn: Sonntag fällt die Entscheidung

  • Manuel Büchner
    vonManuel Büchner
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11555 wahlberechtigte Fehmaraner sind am Sonntag (21. März) dazu aufgerufen, ihre Stimme für die Stichwahl um das Bürgermeisteramt der Stadt Fehmarn abzugeben.

  • Nach der Hauptwahl vor zwei Wochen: Stichwahl zwischen Doris Klemptner und Jörg Weber.
  • Wahllokale auf Fehmarn haben von 8 bis 18 Uhr geöffnet.
  • In Petersdorf bleibt die Ausweichregelung bestehen. Es wird in der Turnhalle gewählt.

Fehmarn – Am Sonntag (21. März) geht‘s auf Fehmarn um die Wurst. Doris Klemptner will Bürgermeisterin werden, Jörg Weber will Bürgermeister bleiben. Beide sind Jahrgang 1967, beide leben in Burg, beide treten als Einzelkandidaten an. 

In der Hauptwahl vor zwei Wochen hatten sich beide unter fünf Bewerbern für die Stichwahl qualifiziert. Weber holte 44,2 Prozent der Stimmen, seine Herausforderin schaffte es auf 24,3 Prozent und setzte sich knapp gegen den Kandidaten der Grünen, Marco Eberle, durch.

2255-mal Briefwahlunterlagen angefordert

Ein zweites Mal sind also bis morgen Abend um 18 Uhr, wenn die Wahllokale schließen, 11555 wahlberechtigte Bürger der Stadt Fehmarn aufgerufen, ihre Stimme abzugeben. 2255-mal seien Briefwahlunterlagen für die Stichwahl angefordert worden, so Wahlleiter Jan Stender. Vor sechs Jahren waren es 1077 Briefwähler. Die letzten Rückläufer würden üblicherweise noch einen Tag vor der Wahl per Post eintreffen, weiß Stender zu berichten und weist nochmals darauf hin, dass jede Wählerin und jeder Wähler nur in einem der zwölf Wahllokale seine Stimme abgeben kann. Welcher Ort dies sei, gehe aus den Wahlunterlagen hervor.

Die zwölf Wahllokale sind von 8 bis 18 Uhr geöffnet

Wer lieber am Sonntag wählen gehen will, kann dies ab 8 Uhr morgens tun. Bekannte Gesichter werden die Wähler erwarten, denn die Wahlhelfer-Teams stehen ein zweites Mal bereit, um für ein coronakonformes Prozedere zu sorgen. 

So dürfe aus Sicherheitsgründen nur eine Person beziehungsweise die Personen eines Hausstandes das Wahllokal zur Stimmabgabe betreten. Von den jeweiligen Wahlvorständen sei deshalb ein Beisitzer abgestellt, um im Eingangsbereich entsprechende Anweisungen zu geben, wiederholte Stender von vor zwei Wochen. 

In Petersdorf wird in der Turnhalle gewählt

Während die Probleme mit der Heizung im Dörfergemeinschaftshaus in Meeschendorf (Wahlbezirk 012) behoben werden konnten, bleibt in Petersdorf (Wahlbezirk 010) aufgrund von Heizungsproblemen in der Lesehalle die Sporthalle das Wahllokal – so, wie auch schon vor zwei Wochen.

Unseren Liveticker zur Stichwahl finden Sie hier.

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