Fachmagazin „Unterwasser“ wählt Wulfener Tauchbasis in die weltweite Top 100

Calypso gehört zu den Besten

Inhaber Christian Holm (r.) mit seinen Auszubildenden Jens Schmid (Tauchlehrerassistent) und Ines Gelfert (Rettungstaucherin).

WULFEN (pl) • Tolle Auszeichnung für die Wulfener Tauchschule Calypso: Das Fachmagazin „Unterwasser“ (Ausgabe 10 / 07) zählt die Station von Christian Holm zu den weltweit 100 besten Tauchbasen. Diese Ehre wird nur 14 weiteren Basen in ganz Europa zuteil.

Bereits vor einem Jahr beschrieb „Unterwasser“ Calypso als zweitbeste Basis in Deutschland und Österreich (wir berichteten). Nun freut sich Holm über das folgerichtige tolle Ergebnis im weltweiten Vergleich. „Natürlich bin ich stolz. Jetzt weiß ich, dass sich die ganze Arbeit gelohnt hat“, sagt Holm, der schon nach dem ersten Bericht des Magazins mehr Kundschaft verzeichnen konnte, unter anderem auch aus Holland, Belgien, England und Ungarn. Der Bekanntheitsgrad in der Tauchszene dürfte nun noch einmal steigen.

„Unterwasser“ hob in seiner Bewertung vor allem die vielen „wunderschön bewachsenen Schiffswracks um Fehmarn“ hervor, so zum Beispiel die 100 Meter lange Väring, das bewaffnete Vorposten-Sicherungsschiff VS 54 oder das Schnellboot S266. Spektakulär seien auch die „rasanten“ Strömungstauchgänge unter der Sundbrücke.

17 verschiedene Wracks steuert Holm regelmäßig an. „In dieser Hinsicht bildet das Revier um Fehmarn die Königsklasse in der Ostsee“, sagt der gebürtige Hamburger, der vor acht Jahren seine Basis auf dem Wulfener Hals eröffnete und seitdem mit viel Leidenschaft und Engagement betreibt.

Holm bekleidet als „Master Instructor“ den zweithöchsten Rang seiner Zunft, darf damit Tauchlehrerassistenten und Rettungstaucher ausbilden. Den „Kurs-Director“ will er noch ablegen, darf dann auch zum Tauchlehrer ausbilden. Daneben bietet Calypso alles, was Tauchers Herz begehrt, von Schnupperkursen für Kinder ab sieben Jahre über Flaschenbefüllung und Zubehörverkauf bis hin zu Profitauchgängen.

Seit diesem Jahr freuen sich Holms Kunden über einen neuen Spot: Tauchgänge zu dem in der Silvesternacht östlich von Fehmarn gesunkenen Dock-Tor sind bereits fester Bestandteil im Angebot der Wulfener Basis. „Ich glaube nicht, dass das Ding noch geborgen wird. Es ist zum Teil bis zu sechs Meter im Grund versunken und bereits stark bewachsen. In drei, vier Jahren werden wir dort eine wunderschöne Miesmuschelbank bewundern können“, sagt Holm, der über den Winter übrigens auf der „AIDAdiva“ Tauchstunden geben wird.

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