Eingang Corona-Teststation Senator-Thomsen-Haus in Burg
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Die Corona-Teststation im Senator-Thomsen-Haus in Burg wird am 30. Juli (Freitag) letztmalig öffnen.

Digital-Vorgabe zusätzliche Belastung

Corona-Teststation im Thomsen-Haus schließt zum Ende des Monats

  • Manuel Büchner
    VonManuel Büchner
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Die Corona-Teststation im Senator-Thomsen-Haus in Burg bleibt ab dem 31. Juli geschlossen, weil sich die Rahmenbedingungen für den Betrieb zum August verändern werden.

  • Rahmenbedingungen für den Betrieb von Corona-Teststationen haben sich geändert.
  • Kein spürbarer Nachfragerückgang: 4500 Tests im Juni.
  • Kapazität kann, wenn nötig wieder aufgebaut werden.

Fehmarn – Die Corona-Teststation im Senator-Thomsen-Haus wird am 30. Juli (Freitag) letztmalig öffnen. Der Grund: In der Corona-Testverordnung des Bundes ändern sich die Rahmenbedingungen für den Betrieb zum 1. August. Zukünftig werde es verpflichtend sein, dass Getestete ihr Ergebnis per E-Mail erhalten, zudem müsse sich die Station an ein allgemeines Testerfassungssystem anschließen, erklärt die Leiterin der Station, Beate Burow.

Es ist kein Hexenwerk, aber eine zusätzliche Strapaze.

Beate Burow, Leiterin der Teststation

„Es ist kein Hexenwerk, aber eine zusätzliche Strapaze“, zumal genug Testkapazitäten auf der Insel vorhanden seien, so die Mitarbeiterin des Umweltrates der Stadt Fehmarn. Obwohl weniger Tests aufgrund gelorckerten Corona-Landesverordnung nötig sind, sei die Nachfrage zuletzt nicht merklich zurückgegangen, so Burow. Allein im Juni hatten die Ehrenamtler fast 4500 Tests durchgeführt, waren die Ersten, die seit dem 12. April ein Testangebot auf Fehmarn vorgehalten haben.

Bürgermeister dankt Ehrenamtlern

Bürgermeister Jörg Weber (SPD) nahm dies entsprechend zum Anlass, um sich bei allen ehrenamtlichen Helfern für ihren Einsatz zu bedanken. Sie hätten den Testbetrieb überhaupt erst möglich gemacht, so Weber, der insbesondere Heinz Lange für sein persönliches Engagement hervorhob und auch Burow als Leiterin.

Wenn nach der Abrechnung der getätigten Aufwendungen Geld übrig sei, könne man den Einsatz für soziale Zwecke abstimmen, stellte Weber zudem in Aussicht. 

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