Testergebnis des Achtklässlers steht noch aus / Präsenzunterricht außer für betroffenen Jahrgang

Covid-19-Verdachtsfall in der Inselschule

An der Inselschule gibt es einen Covid-19-Verdachtsfall.
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An der Inselschule gibt es einen Covid-19-Verdachtsfall.

Fehmarn – mb – Gerade einmal eine Woche sind die Sommerferien vorbei – nun hieß es am 17. August (Montag) für die Mehrzahl der Schüler an der Inselschule Fehmarn erneut: zu Hause bleiben. Grund dafür ist ein Covid-19-Infektionsverdacht im achten Jahrgang der Schule. Vom Homeschooling betroffen waren am Montag die Jahrgänge sechs bis zehn sowie die Einführungsphase zum Abitur. Für sie wurde der Unterricht  wieder digital durchgeführt.

Alle Entscheidungen erfolgten und erfolgen in Absprache mit dem Gesundheitsamt des Kreises Ostholstein, wobei einerseits die Unterrichtung des achten Jahrganges von zu Hause eine Maßnahme zur Sicherung des Infektionsschutzes ist, und die anderen schulorganisatorischen Maßnahmen der Aufrechterhaltung des Unterrichts dienen, „da viele Lehrkräfte während dieser Zeit ebenfalls keinen Präsenzunterricht erteilen dürfen“, so Schulleiterin Michaela Krohn Montagmittag. Betroffen von der Regelung waren zu diesem Zeitpunkt auch 32 Lehrkräfte der Schule, die von zu Hause unterrichten sollten.

Lediglich die 108 Kinder der fünften Klassen sowie die Schüler der Abitur-Qualifikationsphasen Q1 und Q2 werden in der Schule unterrichtet. Es sei pädagogisch absolut das falsche Signal, die frisch eingeschulten Kinder, die sich gerade kennenlernen, aus dem Regelbetrieb wieder rauszureißen, erklärte Krohn. Bezüglich Q1 und Q2 sei die Vorbereitung zum Abitur als Präsenzunterricht wichtig.

Kreisgesundheitsamt rudert zurück

Wenn die Regelung über einen längeren Zeitraum Bestand habe, werden die Jahrgänge abwechselnd von zu Hause oder in der Schule unterrichtet, so Krohn. Bestand hatte die Regelung aber nur rund 24 Stunden.

Noch am Montagnachmittag teilte die Schulleiterin mit, dass das Gesundheitsamt seine Anordnung gegenüber der Schule korrigiert habe. „Entgegen der ersten Aussage dürfen alle Lehrkräfte, die mit Mund-Nasen-Schutz im achten Jahrgang unterrichtet haben, wieder im Präsenzunterricht unterrichten“, so Krohn, die froh über die Entscheidung war.

Sie hatte am Sonntagvormittag vom Verdachtsfall erfahren. Danach sei es den ganzen Tag darum gegangen, die Informationsketten loszutreten und sich mit den Behörden abzusprechen. Krohn, die sich Montagvormittag selbstredend ein möglichst schnelles Testergebnis wünschte, appellierte in einem Eintrag auf der Webseite der Inselschule an alle Betroffenen, sich keine Sorgen zu machen und Ruhe zu bewahren. „Wir alle haben uns mit viel Engagement an unser Hygienekonzept gehalten und damit ein Infektionsrisiko während des Aufenthaltes in der Schule nahezu ausgeschlossen“, schreibt die Schulleiterin.

Bis Montagabend lag dem Kreisfachdienst Gesundheit noch kein Testergebnis des Schülers vor. Durchgeführt wurde der Test am Sonntag in der Sana-Klinik in Oldenburg. „Wir erwarten das Ergebnis innerhalb der nächsten zwei Tage“, so Kreissprecherin Carina Leonhardt. Weitere Tests habe das Gesundheitsamt bisher nicht angeordnet, teilte die Pressesprecherin zudem mit. „Diese würden, soweit das noch ausstehende Ergebnis dies erfordert, im Anschluss erfolgen.“

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