Ein Blaulicht eines Polizei-Fahrzeuges.
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Die Wasserschutzpolizei Fehmarn erwischte am Sonnabend einen 54-jährigen Transporter-Fahrer mit Gammelfleisch

Wasserschutzpolizei stoppte Fahrer bei einer Verkehrskontrolle

Kleintransporter mit Gammelfleisch Höhe Heiligenhafen gestoppt

  • Manuel Büchner
    vonManuel Büchner
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Die Wasserschutzpolizei Fehmarn erwischte am Sonnabend einen 54-jährigen Transporter-Fahrer mit Gammelfleisch.

  • Fahrweise des Transporter-Fahrers fiel schon im Fährhafen auf.
  • Aufgrund des Verkehrskommens war ein sicheres Anhalten des Fahrzeuges erst in Heiligenhafen möglich.
  • Offenbar wurden in Kopenhagen die verdorbenen Fleischwaren geladen.

Fehmarn/Heiligenhafen – Der Fahrer eines Kleintransporters mit deutschem Kennzeichen wurde am Sonnabend von Beamten der Wasserschutzpolizei Fehmarn bei einer Verkehrskontrolle gestoppt. An Bord hatte der 54-jährige Fahrer schlecht gekühltes und teils verdorbenes Fleisch.
Schon beim Verlassen der Fähre aus Dänemark kommend sei den Beamten die Fahrweise des Transporter-Fahrers aufgefallen, so Polizeipressesprecherin Jarina Freericks. „Aufgrund des Verkehrsaufkommens war ein sicheres Anhalten des Fahrzeuges erst an der Autobahnabfahrt Heiligenhafen-Süd möglich“, so Freericks weiter. Bei der Kontrolle trafen die Polizisten auf schlecht gekühlte, angetaute und zum Teil bereits stark verdorbene Fleischwaren. Ermittlungen hätten ergaben, dass der 54-Jährige bereits am frühen Morgen im Ruhrgebiet gestartet sei, um unter anderem in Lübeck Ware auszuliefern, so die Pressesprecherin. Anschließend wurden offenbar in Kopenhagen verdorbene Fleischwaren für den Rücktransport nach Deutschland geladen. Im Rahmen der Rücktour sollte auch noch Ware in Bad Oldesloe abgeliefert werden.

Zur Begutachtung der Ladung wurde das Kreisveterinäramt hinzugezogen.

Polizeipressesprecherin Jarina Freericks

„Zur Begutachtung der Ladung wurde das Kreisveterinäramt hinzugezogen“, sagte Freericks. Der Laderaum wurde auf Anordnung der Eutiner Behörde versiegelt und der Fahrer angewiesen, zu seinem Firmensitz zurückzufahren, um dort unter Aufsicht der örtlichen Lebensmittelaufsicht für die ordnungsgemäße Entsorgung der Fleischwaren zu sorgen.

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