Unterschriftenliste pro dm in Burg auf Fehmarn
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Die Stimmen des Pro-dm-Einwohnerantrages sind ausgezählt.

Bürgerantrag in der nächsten Stadtvertretung

dm am Ortseingang von Burg: Drogeriemarkt zurück auf der politischen Agenda

  • Manuel Büchner
    vonManuel Büchner
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Über drei Jahre wurde die Diskussion geführt um einen Drogeriemarkt am Ortseingang von Burg. Am Ende wurde das Vorhaben begraben. Oder etwa doch nicht?

In der Einwohnerfragestunde der Stadtvertretung am Mittwochabend (22. April) wollte Dirk Ohm, Mitinitiator der Pro-dm-Facebookgruppe und des dazugehörigen Einwohnerantrags, wissen, ob denn mittlerweile die Stimmen ausgezählt seien, die man am 5. März an das Ordnungsamt übergeben habe?

Stadtvertetung entscheidet über Zulässigkeit des Antrags

Jan Stender, Chef des Ordnungsamtes, bejahte und gab Ohm zu verstehen, dass die Stadtvertretung am 6. Mai über die Zulässigkeit des Einwohnerantrages entscheiden werde, und diesen bei positiver Bescheinigung zur Beratung in den nächsten Bau- und Umweltausschuss (8. Juni) schicke.

2703 Unterschriften für erneute politische Befassung eingereicht

2703 Unterschriften, 506 wären laut Quorum nötig gewesen, haben die dm-Befürworter als Einwohnerantrag eingereicht, damit sich die Politik erneut mit der Frage eines Drogeriemarktes am Ortseingang von Burg beschäftigt.

Mehr Druck aufbauen: Ohm startet Petition

Um ein bisschen mehr Druck auf Politik und Verwaltung aufzubauen, hat Ohm heute auf der Plattform change.org eine Petition gestartet. Darin fordert er Stadtvertretung, Bauausschuss und Bürgermeister höflich auf, „der Angelegenheit Druck zu verleihen, damit das Thema nicht über den 8. Juni hinausgezogen wird“. Zudem solle über die Neuberatung zum dm-Markt transparent und unaufgefordert berichtet werden. Auf Facebook schreibt er: „Meiner Meinung nach ist es fünf vor zwölf, und die Politik möchte es gerne aussitzen – nicht mit uns.“

Zuletzt im Dezember vom Fachausschuss abgelehnt

Die Neuansiedlung des Marktes wurde Anfang Dezember 2020 im Bau- und Umweltausschuss mit knapper Mehrheit von 6:5-Stimmen abgelehnt. Damals stimmten  SPD (4), Grüne (1) und WUW (1) gegen die Planung. Lediglich CDU (3) und Freie Wähler (2) befürworteten das Vorhaben.

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