1. Fehmarnsches Tageblatt
  2. Fehmarn

Edeka, Aldi, dm auf Fehmarn so gut wie durch

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Andreas Höppner

Kommentare

Das Gewerbegebiet Burg-West
Die Edeka- und Aldi-Erweiterung plus dm-Neubau am Landkirchener Weg ist so gut aus. © Andreas Höppner

Die Edeka- und Aldi-Erweiterung plus dm-Neubau im Gewerbegebiet am Landkirchener Weg auf Fehmarn ist so gut wie durch. Das Votum im Bauausschuss fiel eindeutig aus.

Fehmarn – Nach viereinhalb Jahren Diskussion um die Edeka- und Aldi-Erweiterung plus dm-Neubau im Gewerbegebiet am Landkirchener Weg hat der Bau- und Umweltausschuss nun seinen Segen für eine Projektumsetzung gegeben, indem er der Stadtvertretung die Empfehlung aussprach, für die B-Plan-Änderung den Satzungsbeschluss zu fassen. Mit sieben Jastimmen, einer Enthaltung sowie drei Neinstimmen fiel das Votum eindeutig aus.

Wir alle kennen das Projekt.

Ausschussvorsitzender Andreas Herkommer

„Wir alle kennen das Projekt“, hatte Ausschussvorsitzender Andreas Herkommer (SPD) einleitend bereits darauf hingewiesen, dass die Argumente ausgetauscht sind. So sahen es auch die weiteren Ausschussmitglieder, die keine einzige Nachfrage an den zuständigen Planer Eike Jürgen Brandes hatten und relativ zügig ihr Votum abgaben. Ablehnung erfuhr das Projekt nur aus Reihen der SPD (Andreas Herkommer, Marianne Unger) und der Grünen (Marco Eberle). Jörg Josef Wohlmann (SPD) enthielt sich. Das Pro-Lager bildeten CDU, FWV, F³ und FDP-WUW. Somit dürfte ein positives Votum der Stadtvertretung, die am 31. März (Donnerstag) tagt, ausgemacht sein.  

Zuvor hatte Stadtplanerin Mandy Cronauge vom Fachbereich Bauen und Häfen noch einmal einige Eckdaten genannt. Der Edeka-Markt wird um eine Verkaufsfläche von 900 auf 2800 m² erweitert, der Aldi-Discounter wächst um eine Verkaufsfläche von 220 auf 1270 m², während der Drogeriemarkt dm mit einer Verkaufsfläche von 600 m² an den Start gehen darf.

Zeitpunkt der Umsetzung noch offen

„Wir müssen jetzt die politische Entscheidung abwarten, und dann sehen wir weiter“, äußerte sich Investor Claus-Joachim Lafrentz auf FT-Nachfrage noch etwas vorsichtig, wenngleich er davon ausgehen dürfte, dass das Go erteilt wird. Zu welchem Zeitpunkt das Projekt dann in die konkrete Umsetzung gehen kann, ist aus seiner Sicht noch offen. „Ukraine-Krieg und explodierende Baukosten“ spielten eine Rolle. Lafrentz sagt aber auch: „Wir machen weiter, ganz klar.“

Ziel sei es auf jeden Fall, in diesem Jahr noch eine Baugenehmigung zu erhalten, um vielleicht im Herbst mit dem Regenrückhalte-
becken beginnen zu können. Alles in allem sei er aber skeptisch, dass es noch in diesem Jahr mit der Baugenehmigung klappt.

Auch interessant

Kommentare