Eine in voller Ausdehnung brennende Lagerhalle
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Eine Lagerhalle der Segel-Legenden Sach brannte bis auf die Grundmauern nieder.

Großeinsatz in der Gemeinde Süsel

Lagerhalle der Segel-Legenden Sach in Zarnekau brennt nieder

  • Arne Jappe
    VonArne Jappe
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Eine Lagerhalle der Segel-Legenden Sach in Zarnekau (Gemeinde Süsel) brannte am Sonntag bis auf die Grundmauern nieder.

  • Massiver Wassereinsatz schützt umstehende Gebäude.
  • 60 Einsätzkräfte im Einsatz.
  • Polizei sucht Zeugen.

Zarnekau – In der Gemeinde Süsel kam es am Sonntag (24. Januar) gegen 20.30 Uhr zu einem Großalarm. Eine Lagerhalle der Segel-Legenden Sach brannte bis auf die Grundmauern nieder. Die Feuerwehr konnte durch einen massiven Wassereinsatz und über 60 Einsatzkräften andere Gebäude vor den starken Funkenflug schützen. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Beim Eintreffen vom Einsatzleiter und Gemeindewehrführer Rolf Möller schossen bereits Flammen durch das Dach. Rasend schnell breitete sich das Feuer aus und es kam zu einem starken Funkenflug. Sofort werden weitere Feuerwehren zur Einsatzstelle alarmiert. „Wir mussten uns auf den Schutz der anderen Gebäude konzentrieren“, sagte Rolf Möller. So baute die Feuerwehr eine Wasserwand und zusätzlich ein Wasserwerfer auf, um den Funkenflug in Schach zu halten. Auch die Warnapp Nina gab Alarm vor dem giftigen Rauch.

Durch massiven Wassereinsatz konnte die Feuerwehr umliegende Gebäude schützen.

Das Feuer war so stark, dass nach kurzer Zeit erste Teile vom Dachstuhl der Lagerhalle einstürzten. Immer wieder verstärkte dies den Funkenflug, wenn Teile zu Boden stürzten. Die Feuerwehr konnte die umstehenden Gebäude schützen. „Wir haben mit der Wasserversorgung keine Probleme gehabt“, zeigte sich Möller erleichtert. Auch durch einen nahegelegenen Teich wurde das Wasser zu den Fahrzeugen gepumpt.

Im weiteren Verlauf brannte die Lagerhalle dann kontrolliert ab. Erst dann konnten die Einsatzkräfte unter Atemschutz mit dem Löschen der Lagerhalle beginnen. Ein Bagger wurde ebenfalls eingesetzt um beim Löschen der Glutnester zu helfen. Laut Feuerwehr soll die Lagerhalle der Segelbrüder Sach gehören. Bereits vor vier Jahren brannte eine andere Halle im Dorf der beiden Brüder.

Bei dem Einsatz wurde laut Feuerwehr niemand verletzt. Die Feuerwehr war mit etwa 60 Einsatzkräften und dem stellvertretenen Kreisbrandmeister Lars Wellmann vor Ort, ebenfalls die Polizei und der Rettungsdienst mit der Betreuungsgruppe vom DRK Süsel und Neustadt.

Die Polizei beziffert die Schadenshöhe auf rund 50000 Euro. Die Kriminalpolizei in Eutin hat den Brandort beschlagnahmt und die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. In diesem Zusammenhang werden Zeugen gesucht, die gegebenenfalls verdächtige Beobachtungen in der Dorfstraße gemacht haben.

Hinweise werden unter der Rufnummer 04521-8010 oder per E-Mail an Eutin.KPST@polizei.landsh.de entgegengenommen.

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