Übergreifen der Flammen verhindert

Einsatz in Krummensieck: Radlader brennt

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Die Flammen sind erstickt, der auf den Hofplatz gezogene Radlader qualmt nur noch.

FEHMARN -hö- Das hätte auch schlimmer ausgehen können. Auf der Hofstelle Mackeprang in Krummensieck hatte ein im Eingangsbereich einer Scheune abgestellter Radlader aus noch ungeklärter Ursache Feuer gefangen.

Völlig zerstört wurde das Führerhaus des Radladers.

Im letzten Moment hatte Hofbesitzer Carsten Mackeprang den Radlader mit einem Trecker aus der Gefahrenzone bringen können, sodass es nach ersten Erkenntnissen der Feuerwehr zu keinem größeren Schaden an der Halle kommen konnte.

Gegen 12.40 Uhr am Freitag war Großalarm ausgelöst worden, da man aufgrund der starken Rauchentwicklung davon ausgegangen war, dass das Feuer schon auf die Halle übergegriffen hatte. So waren nach Angaben von Gemeindewehrführer Volker Delfskamp die drei Feuerwehren des Inselostens, die Vadersdorf-Gammendorfer Wehr und die Burger Wehr in den Inselnorden ausgerückt. 

Zusätzlich auch noch die fünfte Feuerwehrbereitschaft des Kreises Ostholstein, um bei Bedarf für einen ausreichenden Wassertransport sorgen zu können, so Delfskamp, da vor Ort nur ein Hydrant zur Verfügung gestanden hätte. Die vorsorglich alarmierte Bereitschaft habe aber schnell wieder abbestellt werden können, als klar gewesen sei, dass die Scheune nicht brennt, so Delfskamp.

Insgesamt seien 45 bis 50 Feuerwehrkameraden im Einsatz gewesen, sagte der Gemeindewehrführer. Rettungswagen und Polizei waren ebenfalls vor Ort.

Die Halle wird genutzt als Winterlager für Wohnwagen.

Durch das beherzte Eingreifen des Hofbesitzers habe wirklich Schlimmeres verhindert werden können, so Delfskamp gegenüber der Presse. Denn in der Halle waren unter anderem mehrere Wohnwagen und ein Pkw untergestellt. Zudem befindet sich in der Scheune auch noch ein Dieseltank.

Die Einsatzkräfte der Feuerwehr konnten den auf die Mitte des Hofplatzes gezogenen Radlader schnell ablöschen. Der Radlader war aber nicht mehr zu retten, es entstand ein wirtschaftlicher Totalschaden. Nach etwa 45 Minuten war der Einsatz beendet.

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