Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren aus Burg, Bannesdorf und Landkirchen waren am Wochenende gefordert

Auf Einsatzübung folgte Realeinsatz

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Ein leer stehendes Haus in der Burger Bahnhofstraße diente am Freitag als Übungsobjekt.

Fehmarn - Von Jana BergmannBURG · Viel Blaulicht am Freitagabend gegen 20.30 Uhr in der Burger Bahnhofstraße. In Höhe des Kreisverkehrs dringt Rauch aus einem Haus. Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei sind schnell vor Ort, leiten unter den Augen vieler Zuschauer den Löschangriff ein. Zum Glück ist aber alles nur eine Übung.

Gemeldet wurde ein Dachstuhlbrand mit vermissten Personen. Die Kameraden wissen zu diesem Zeitpunkt selbst nicht, dass es sich um eine Übung handelt, immerhin soll unter realistischen Bedingungen getestet werden, wie sie sich im Einsatzfall verhalten.

Eingesetzt waren die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren Burg und Bannesdorf, außerdem die Führungsgruppe. Sie starteten einen Innen- und Außenangriff und beschäftigten sich vorrangig mit der Personenrettung. Mitglieder der Jugendfeuerwehr spielten dabei die vermissten Personen, die es zu retten galt. Geübt wurden verschiedene Arten der Personenrettung, so bekamen die Zuschauer zum Beispiel den Leiterhebel zu sehen. Geübt wurde dabei in und an einem leer stehenden Haus, das Montag oder Dienstag abgerissen werden soll und sich so als Übungsobjekt sehr gut eignete. Bis etwa 22 Uhr dauerte die Übung, hinterher ging es in die Besprechung.

Burgs Wehrführer Friedrich Rathjen berichtete nach der Übung, dass alles wunderbar gelaufen sei. Die Zusammenarbeit mit der Bannesdorfer Wehr sei reibungslos verlaufen. Auch seien genug Arbeitskräfte vor Ort gewesen.

Flächenbrand

am Sonnabend

    Gerade noch den Ernstfall geprobt, schon wurden die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Burg am Sonnabend im Realeinsatz gefordert. Es war ein Flächenbrand auf einem Feld Höhe Amalienhofer Brücke, hinter dem Amalienhof, der gegen 17.30 Uhr nach der Feuerwehr verlangte. Etwa ein halber Hektar des abgeernteten Feldes stand in Flammen. Mit vier Wagen waren die Burger und die Landkirchener Wehr vor Ort. Ein Mitarbeiter der Reptilienausstellung hatte mit seinem Frontlader einen Großteil des Brandes bereits „ausgeschoben“, sodass die Kameraden mit dem Wasserschlauch nur noch einmal nacharbeiten mussten. Die Ursache ist bislang noch ungeklärt.

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