Eine Choreografie zum Wellerman-Song
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Die 4b der Grundschule Burg begrüßte die Neuankömmlinge auf dem Schulhof mit einer Choreografie zum Wellerman-Song.

Aus Kita-Kindern werden Schülerinnen und Schüler

Einschulung auf Fehmarn: Aufbruch zu neuen Ufern

  • Simone Walper
    VonSimone Walper
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  • Reinhard Gamon
    Reinhard Gamon
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Am Mittwoch wurden auf Fehmarn 77 Erstklässer in Landkirchen und Burg eingeschult.

  • Einschulungsgottesdienst vor dem Start ins Schulleben.
  • Tanzaufführung in Burg.
  • Viel gutes und interessantes Lesematerial in Landkirchen.

Fehmarn – Der erste Schultag – ein besonderer Tag, der in Erinnerung bleibt. Nachdem bereits am Dienstag die Inselschule Fehmarn ihre neuen Schüler in Empfang genommen hatte (wir berichteten), wurden am Mittwoch 58 Erstklässler in der Grundschule Burg herzlich willkommen geheißen. Ebenfalls am Mittwoch wurden auch 29 Mädchen und Jungen in Landkirchen eingeschult. In Burg fand pandemiebedingt die Einschulungsfeier klassenweise statt und in Landkirchen aufgeteilt in zwei Gruppen. Alles draußen – zum Glück bei herrlichem Sommerwetter.

Zuvor hatten in Burg die meisten Schüler und ihre Familien an einem inspirierenden und erfrischenden ökumenischen Gottesdienst mit Pastor Stefan Bemmé und Kirchengemeinderatsmitglied Birgit Dührkop teilgenommen, der ebenfalls in drei Gruppen draußen vor dem Pastorat der St.-Nikolai-Kirche stattfand. Im Rahmen des Gottesdienstes überreichten die jeweiligen Klassenlehrerinnen den Kindern einen sogenannten Glücksstein mit dem Datum ihrer Einschulung, der später in der Einschulungszeremonie noch einmal zum Thema werden sollte.

Schultüten fest im Griff – zukünftiges Schulleben fest im Blick.

Vor dem offiziellen Start ins Schulleben nahmen auch in Landkirchen die Kinder mit ihren Familienangehörigen an einem Einschulungsgottesdienst in der Landkirchener St.-Petri-Kirche teil. Den Gottesdienst hielt Pastor Bertolt Kark-Carlson.

Sehnsüchtig wurden anschließend die Schulanfänger auf dem Landkirchener Schulhof erwartet. Ein herzliches willkommen richtete der Leiter der Grundschule, Erik Filter an die neuen Schülerinnen und Schüler.

Ihr werdet hier viel lernen, dazu eine Menge Spaß haben und euch sicherlich schnell an das Schulleben gewöhnen.

Erik Filter, Grundschulleiter Landkirchen

„Ihr werdet hier viel lernen, dazu eine Menge Spaß haben und euch sicherlich schnell an das Schulleben gewöhnen“, sagte Filter während seiner Begrüßungsrede.

In Burg versammelten sich nach Corona-Kontrollen die neuen Erstklässler und ihre Familien auf dem Schulhof, wo sie die Klasse 4b mit einer von Musiklehrerin Birte Haschen choreografierten Tanzaufführung zum Wellerman-Song begrüßte.

Nach diesem schönen musikalischen Auftakt hieß Schulleiterin Ines Schmidt die Kinder und ihre Angehörigen „zu diesem besonderen Tag“ herzlich willkommen und verriet, dass dies ihre zehnte Einschulung an der Grundschule in Burg sei und sie trotzdem aufgeregt sei. Und so ging es auch den meisten Erstklässlern, die keinen Hehl daraus machten, dass sie sich freuten, endlich ein Schulkind zu sein. Nach ihrer Begrüßung ging Ines Schmidt auf den Glücksstein, den die Kinder in der Kirche bekommen hatten, ein, und passend dazu präsentierte die 4b ein Gedicht im Chor. 

Dass die Schüler der 4b nicht nur tanzen und Gedichte vortragen können, bewiesen sie mit der Präsentation des umgedichteten Wellerman-Songs, dem „Mutmach-Song“, wie Ines Schmidt ihn nannte: „Nun ist die Schule da. Hier lernen wir, das ist doch klar.“ Dabei hatten nicht nur die Sänger selbst sichtlich Spaß. Anschließend wurde die Rasenfläche, die als Bühne fungierte, für das Theaterstück der Klasse 3b vom Löwen, der nicht schreiben konnte, umgebaut.

„Was erwartet ihr von der Schule? Worauf freut ihr euch am meisten im Unterricht?“, wollte Erik Filter in Landkirchen von den Kindern wissen. „Ich freue mich auf alles“, hatte die kleine Alexandra spontan und diplomatisch zugleich geantwortet. Erik Filter fasste noch einmal nach. „Besonders freue ich mich auf das Lesen“, ergänzte sie. Erik Filter konnte sie und all die anderen Schulanfänger beruhigen und versicherte, dass die Grundschule Landkirchen über sehr viel gutes und interessantes Lesematerial verfüge.

Leider halten nicht alle Autofahrer am Zebrastreifen an.

Ines Schmidt, Grundschulleiterin Burg

In Burg rief Schulleiterin Ines Schmidt dazu auf, dass sich Eltern oder andere Familienmitglieder der Kinder für den Schülerlotsendienst, den es seit dem vergangenen Schuljahr wieder an der Grundschule in Burg gebe, zur Verfügung stellen mögen, um den Kindern morgens und mittags einen sicheren Übergang vom Parkplatz über den Zebrastreifen zur Schule zu ermöglichen. „Leider halten nicht alle Autofahrer am Zebrastreifen an“, so Ines Schmidt, die ergänzte, dass die Kinder noch nicht so viel Erfahrung als Verkehrsteilnehmer hätten und noch Unterstützung dabei bräuchten. 

Einmal eine Viertelstunde in der Woche mitzuhelfen, sei ja keine große Sache. Jedoch sei ein Schülerlotsentraining dafür erforderlich. Das nächste findet am kommenden Dienstag (10. August) um 15 Uhr auf dem Schulhof statt. „Alle Interessenten sind herzlich willkommen. Auch die, die in der Saison noch keine Zeit haben, aber zum Winter hin mitmachen möchten“, so die Schulleiterin.

„Ich würde mich sehr freuen, wenn viele Eltern bereit sind, sich dem Schulverein als Mitglied anzuschließen“, so Kathrin Marquardt, Vorsitzende des Schulvereins Landkirchen. 130 Mitglieder zählt der Förderverein, der zur Einschulung übrigens nicht mit leeren Händen kam, derzeit. Alle Kinder, die eingeschult wurden, erhielten vom Schulverein ein kleines Willkommensgeschenk in Form eines Buches und eines Stiftes. 

Schulvereine verkürzten die Wartezeit

Während die Mädchen und Jungen anschließend ihren zukünftigen Klassenraum kennenlernten und die erste Schulstunde ihres Lebens hatten, wurden die Erwachsenen in der Wartezeit vom Schulverein zu einem Getränk eingeladen. 

Auch in Burg machten sich die Schülerinnen und Schüler mit der Schule vertraut, lernten ihre Klassenlehrerin kennen und gingen gemeinsam zur ersten Schulstunde in ihren Klassenraum. Und damit ihren Familien beim Warten nicht langweilig wurde, hatte auch hier der Förderverein der Grundschule wie üblich für Kaffee, andere Getränke und Naschereien gesorgt.

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