Auf der Fehmarnsundbrücke

Zug erfasst Reh – Keine Verletzten

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Mit einem Großaufgebot waren die Einsatzkräfte vor Ort. 

Fehmarn –arj– Am Dienstagabend gegen 21.40 Uhr kam es zu einem Zugunfall auf der Fehmarnsundbrücke. Die Regionalbahn war aus Richtung Puttgarden nach Lübeck unterwegs als diese mit einem Reh zusammenstieß. Durch den Aufprall mit dem Tier riss die Ölwanne auf und der Zug kam durch eine Vollbremsung zum Stehen. Ein Fahrgast und der Zugführer blieben laut Feuerwehr unverletzt. Erste Meldungen über einen brennenden Zug bestätigten sich nicht. 

  • Bergungslok aus Lübeck musste Regionalbahn abschleppen
  • Ölwanne riss auf
  • 50 Einsatzkräfte aus den Wehren Süderort, Landkirchen und Burg vor Ort 

Die Regionalbahn musste durch eine Bergungslok aus Lübeck abgeschleppt werden. Kurz vor der Fehmarnsundbrücke steht die Regionalbahn. Auf der Straße stehen zahlreiche Fahrzeuge der Feuerwehr, Polizei und dem Rettungsdienst mit Blaulicht. „Das Einsatzstichwort war Waggon brennt, was sich zum Glück nicht bestätigt hat“, berichtet Einsatzleiter Volker Delfskamp. Doch was war passiert?

Die Regionalbahn stieß mit einem Reh zusammen und riss sich die Ölwanne auf. „Etwa 80 Liter liefen über mehrere Meter in das Gleisbett, was wir nicht mehr aufnehmen konnten, da es sich durch die Geschwindigkeit rasant verteilt hatte“, erklärt Delfskamp. Im Zug befand sich neben dem Zugführer noch ein Fahrgast im hinteren Abteil. Beide blieben laut Feuerwehr unverletzt. Der Rettungsdienst kümmerte sich sicherheitshalber trotzdem um den jungen Mann. Die Regionalbahn war nicht mehr fahrbereit und musste von einer Bergungslok aus Lübeck abgeschleppt werden, da auch der Motor zum Teil beschädigt wurde. Die Strecke blieb bis zur Bergung der Regionalbahn gesperrt. 

Die Feuerwehren Süderort, Landkirchen und Burg waren mit 50 Einsatzkräften vor Ort. Auch die Polizei und der Rettungsdienst waren mit einem Großaufgebot an der Einsatzstelle. Die Fehmarnsundbrücke wurde für die Rettungsmaßnahmen teilweise voll gesperrt.

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